Den Saisonbeginn im Herbst fest im Blick und das Ziel vor Augen, voll anzugreifen: Die WWK Volleys München bleiben auf Kurs und sammeln auf ihrem Weg das nächste internationale Besatzungsmitglied ein: Stijn vVan Schie verstärkt den Münchner Diagonalangriff.
Für den Kader ist der 31-jährige Niederländer ein wichtiger Baustein: „Als Diagonalangreifer ist es meine Hauptaufgabe, Punkte zu machen und Lösungen in schwierigen Situationen zu finden. Es gibt kein besseres Gefühl, als die Big Points zu machen. Deshalb mag ich die Position des Diagonalangreifers und die Verantwortung, die Bälle zu versenken.“
In der vergangenen Saison spielte Stijn zusammen mit Mittelblocker Magloire Mayaula, der in den beiden vorhergangenen Saisons für die WWK Volleys Herrsching aufschlug und der ihm nur Gutes über die Liga und den Verein erzählte. „Ich finde, dass das Niveau der deutschen Bundesliga schon immer gut war, aber in den letzten Jahren ist die Liga noch einmal umkämpfter geworden. Zudem war ich sehr an den ehrgeizigen Plänen in München interessiert. Ich denke, es war eine gute Entscheidung, die beiden Vereine zusammenzuführen. Ich habe viel Gutes über beide Vereine und ihre Fans gehört und freue mich schon darauf, die Heimspiele vor ihnen zu bestreiten.“ Bereits im Europapokal begegnete der 2,04 Meter große Diagonalangreifer deutschen Teams, deren hohes Niveau ihn schon damals beeindruckte.
Stijns Volleyball-Karriere führte ihn rund um den Globus – von den Niederlanden über Belgien, Tschechien und Frankreich bis zuletzt nach Taiwan, wo er mit seinem Team vor ein paar Wochen das Playoff-Finale gewann. Und nun steht also die deutsche Volleyball-Bundesliga auf seinem Tableau.
Die Liebe zum Volleyball ist tief in ihm verwurzelt, schon in den Kinderschuhen entdeckte er seine Leidenschaft dafür, ganz nach dem Vorbild seines Vaters, der viele Jahre in der höchsten Liga in den Niederlanden spielte. „Wenn mich seine Mannschaftskollegen gefragt haben, was ich später einmal werden will, habe ich immer geantwortet: Volleyballspieler!“, erzählt Stijn. „Mir gefällt, dass es ein so dynamischer Mannschaftssport ist. Es ist unmöglich, ein Spiel alleine zu gewinnen – im Volleyball muss man zusammenarbeiten. Und natürlich liebe ich das Gefühl nach einem Kill-Block oder einem direkten Punktgewinn.“
Nach seinen Spielzeiten in unterschiedlichen Ligen steht für ihn fest, dass jedes Jahr auf dem Court anders und besonders ist und die bevorstehende Saison umso mehr, weil es das Premierenjahr der WWK Volleys München ist: „Daher ist es im Moment noch schwierig, ein konkretes Saisonziel zu formulieren. Wir haben ein neues Team und einen neuen Trainer, wir werden unsere Ziele also zu Beginn der Saison gemeinsam festlegen müssen“, so Stijn. „Ich arbeite gerne im Team auf ein Ziel hin, und der Weg dorthin ist immer von Höhen und Tiefen geprägt. Ich freue mich riesig darauf, all meine Teamkollegen kennenzulernen und eine großartige Saison zu erleben.“
Der erfahrene Routinier wird ein wichtiger Bestandteil der Münchner Crew sein, von dessen Spielerfahrung jüngere Spieler in ihrer Entwicklung profitieren können, das betont auch Max Hauser: „In einem jungen Team mit vielen Talenten ist Stijn Van Schie einer unserer erfahreneren Spieler, wir erwarten uns von ihm in diesem Konstrukt eine Führungsrolle, auch von neben dem Platz. Wir freuen uns riesig auf ihn und denken, dass er unser Team in allen Teilen, also Angriff, Block, Aufschlag besser machen wird.“
Mit Stijn Van Schie steht der nächste wichtige Eckpfeiler für den Münchner Angriff fest und das nächste Besatzungsmitglied lässt nicht lange auf sich warten.
Herrsching und Haching bündeln die Kräfte und genau deswegen wird im Hintergrund bereits seit Jahresbeginn fleißig am Projekt und dem Erstliga-Team gearbeitet. Die neuen WWK Volleys München nehmen Kurs auf die Saison 2026/2027 und verkünden jetzt die erste Neubesetzung einer der Schlüsselpositionen: Neuer Headcoach wird Tomasz Wasilkowski.
Der Name des zukünftigen Trainers der WWK Volleys ist kein Unbekannter, denn Tomasz Wasilkowski ist in der deutschen Volleyball-Bundesliga definitiv schon erfahren. Nach einigen Jahren als Co- und auch Cheftrainer in der polnischen Liga wagte er sich 2018 erstmals in deutsche Gefilde und fungierte bei keinen Geringeren als dem frisch gebackenen Meister BR Volleys als Co-Trainer. Auf den Geschmack gekommen setzte er seine Karriere als Cheftrainer bei den Netzhoppers und im Anschluss bei NawaRo Straubing in der Frauenliga fort. Auch international konnte der inzwischen 42-jährige Einiges an Erfahrung sammeln, unter anderem als Co-Trainer in der französischen Liga, der kroatischen Nationalmannschaft und zuletzt beim polnischen Club Stal Nysa. Nun freut Tomasz sich, wieder zurück in der deutschen Liga zu sein und die Club-Verantwortlichen freuen sich, dass er beim Münchner Projekt mit an Bord ist. Denn in den Gesprächen mit Max Hauser und Mihai Paduretu stellte sich schnell heraus, dass die „endlose Leidenschaft für diesen schönen Sport“ nicht nur die beiden ehemaligen Konkurrenten auf ihrem gemeinsamen Weg verbindet, sondern auch bei Tomasz stark verankert ist.
Tomasz greift nicht nur auf seinen Wissensschatz als Universitätsdozent zurück, sondern auch auf seine langjährige Erfahrung an der Seitenlinie: „Ich liebe Volleyball und ich liebe es, ein Team weiterzuentwickeln. Für mich bedeutet das, mit klaren Ideen und Zielen zu arbeiten. Ich möchte Spieler formen, ihnen helfen, ihre Träume zu verwirklichen. Das ist es, was ich in den letzten 22 Jahren getan habe.“
Der Fokus in den nächsten Wochen und Monaten liegt vor allem in der Saisonvorbereitung: „Denn hier kann man als Trainer die gesamte Saison gewinnen oder verlieren – es ist extrem wichtig, das zu verinnerlichen“, sagt Wasilkowski. Spieler und Coach müssen sich erst einmal kennenlernen, sehen, wer man ist und in welche Richtung man sich bewegen kann. „In den ersten Wochen werde ich viel beobachten, zuhören und lernen müssen. Gleichzeitig möchte ich dem Team als Ganzes und jedem Spieler individuell eine klare Richtung vorgeben“, so Wasilkowski.
„Wir wollen zeigen, dass das Wort ‚unmöglich‘ nur etwas für Verlierer ist. Wir müssen verstehen, wer wir sind und wofür wir stehen wollen. In der Vergangenheit waren meine Teams immer top organisiert und kämpferisch – das sind die Grundpfeiler und Charakteristika meiner Arbeit. Mit dieser Einstellung und etwas Glück kann das eine sehr interessante Saison werden. Ich hoffe wirklich, dass alle Beteiligten viel Freude daran haben werden und freue mich auf das Umfeld und die Fans von Herrsching, über München bis nach Haching.“
Auch in Sachen Kaderplanung sind die WWK Volleys mitten in den finalen Zügen, wie Max Hauser bekannt gibt: „Wir haben schon einige Gespräche abgeschlossen und sind noch bei der ein oder anderen Position in finalen Gesprächen – die Fans können sich als freuen, dass wir auch in Sachen Kader zeitnah unsere Verkündungen starten.“
Herrsching/Unterhaching, Die WWK Volleys Herrsching und der TSV Unterhaching gehen gemeinsam den nächsten großen Schritt im deutschen Volleyball: Ab der Saison 2026/2027 treten beide Vereine als WWK Volleys München in der Volleyball Bundesliga an und starten somit eins der größten Volleyballprojekte Deutschlands der vergangenen 10 Jahre. Das gemeinsame Leitmotiv ist klar formuliert:
„Zwei Wurzeln. Ein Wille. Ganz nach oben.“

Ein Zusammenschluss aus Stärke
Beide Vereine stehen seit Jahren für erfolgreichen Volleyball, kontinuierliche Entwicklung und leidenschaftliche Fanbases. Nun bündeln sie ihre Kräfte, um den Volleyball-Standort München nachhaltig zu stärken und sportlich wie strukturell an der Spitze der Bundesliga mitzumischen.
Die Entscheidung ist kein Kompromiss, sondern ein gemeinsamer Entschluss zweier etablierter Clubs, die ihre Stärken kombinieren und ihren Anspruch klar formulieren: Volleyball in München groß machen.
„Wir verbinden Tradition und Kult, Erfahrung und Energie – und schaffen gemeinsam etwas, das größer ist als jeder von uns allein.“
Max Hauser I Geschäftsführer WWK Volleys Herrsching
„Max und ich kennen uns schon lange – wir haben schon oft gesprochen. Als vor ein paar Monaten diese Idee gereift ist, hat sich das für uns beide sofort so angefühlt, als ob das genau der richtige Moment für so einen Schritt ist – wir wollen gemeinsam mehr, als wir allein erreichen können.“
Mihai PaduretuI Geschäftsführer TSV Unterhaching e.V.
WWK Volleys München – eine neue gemeinsame Bundesliga-Plattform
Der neue Bundesliga-Auftritt unter dem Namen WWK Volleys München erweitert die Reichweite und schafft eine professionelle Dachmarke für Volleyball-Spitzensport im Großraum München. Herrsching bringt Kultfaktor, Emotion und modernes Entertainment.
Unterhaching bringt Tradition, Titelhistorie und absolute Volleyball-DNA.
Beides bleibt – und wird im neuen Projekt sichtbar weitergetragen.
Auch das legendäre Lederhosentrikot bleibt Teil der Identität und des Auftritts.
Für beide Seiten dabei wichtig:
Gemeinsam entsteht ein geografischer Spannungsbogen: vom Oberland über die Landeshauptstadt bis in den Münchner Norden und Osten – ein Volleyball-Netzwerk mit maximaler regionaler Strahlkraft.
– so Max Hauser, Geschäftsführer der WWK Volleys Herrsching
„Wenn man zurückblickt, ist das sicherlich eins der größten Vorhaben der letzten 10-20 Jahre im deutschen Volleyball. Es ist ein bedeutender Schritt für uns, für den Volleyballstandort Bayern und München, aber mit Sicherheit auch für die Volleyball Bundesliga“
– Mihai Paduretu, Geschäftsführer des TSV Unterhaching
Warum jetzt?
Volleyball boomt. Der Sport wächst deutschlandweit – bei Mitgliedern, Reichweite und medialer Wahrnehmung.
Zwei Vereine, die den Markt kennen und die Bundesliga über Jahre geprägt haben, nutzen diesen Moment entschlossen aus einer Position der Stärke, denn man hätte auch weiterhin als zwei getrennte Bundesligaclubs in die nächsten Jahre gehen können:
Zwei Wurzeln. Ein Wille. Ganz nach oben.
Mit dem Schulterschluss setzen Herrsching und Haching ein starkes Zeichen für Bayerns Volleyballzukunft.
Die neue Bundesliga-Mannschaft WWK Volleys München soll Schritt für Schritt zu einem der Topteams der Liga reifen – ambitioniert, glaubwürdig und nachhaltig.