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Live-Spiel als Motivation

UP_8L8A2083_web GCDW-Coach Max Hauser versucht an einigen Stellschrauben zu drehen, um in die Erfolgsspur zurückzukehren.

Die WWK Volleys Herrsching sind am Donnerstag zu Gast bei den SWD powervolleys Düren. Ab 18 Uhr wird das Match zwischen dem Fünften und dem Siebten der VBL live im Free-TV bei Sport 1 zu sehen sein. Das dürfte für eine Extra-Portion Motivation sorgen.

Gleich nach der 0:3-Heimpleite gegen Meister Berlin begannen am Ammersee die Aufräumarbeiten. Trainer Max Hauser urteilte über die Leistung seiner Mannen: "Wir müssen weniger Fehler machen und viel schlauer spielen." Was sich hinter dieser vermeintlich einfachen Forderung verbirgt, ist in Wirklichkeit komplex. Der GeilsteClubderWelt muss mit seiner neu formierten Mannschaft einen Prozess durchlaufen, sowohl individuell als auch als Team. In den entscheidenden Phasen gelang es gegen die Hauptstädter nicht, eine Serie des - zugegeben bärenstarken - Gegners zu verhindern. Den eigenen Rhythmus nicht verlieren, auch einmal wenig spektakulär punkten, sich eine positive Körpersprache auch in brenzligen Situationen beizubehalten - das sind die Attribute, an denen Coach Hauser arbeiten will, um die nächsten Schritte zu machen.

Dazu bräuchte es Zeit, die haben die WWK Volleys aber nicht. Schon gar nicht in dieser Woche: auf das Spiel in der schmucken Arena Kreis Düren folgt bereits am Samstag das Heimspiel gegen Aufsteiger Eltmann. Wie schwer gleich die erste Aufgabe wird, zeigt der Blick auf die Ergebnisse der Dürener: Haching zu Hause 3:1 besiegt, am Wochenende 3:0 in Rottenburg gewonnen. Die Gastgeber verfügen über eine Truppe mit reichlich Erfahrung. Allen voran zeigt Björn Andrae, 280-facher Nationalspieler und dreifacher Volleyballer des Jahres, mit nun 38 Jahren immer noch wie es geht. Doch Jammern gilt nicht: für den GeilstenClubderWelt heißt es, sich wieder zu fangen und das kommende Spiel positiv zu gestalten. Eine Live-Übertragung im Fernsehen wird zusätzlicher Anreiz sein, sich bestmöglich zu verkaufen. Die Erinnerung an die letzte TV-Partie Anfang des Jahres sei gestattet: Herrsching gewann in Haching und überraschte mit seinem couragierten Auftritt alle.

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