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GCDW sehr stabil ins Halbfinale

UP_8L8A2920_b_web Mit 28 Zählern Topsorer gegen Bühl: Herrschings Jalen Penrose

Die WWK Volleys Herrsching erreichen am Mittwoch durch ein 3:1 (25:14, 21:25, 25:20, 25:22) bei den Volleyball Bisons Bühl das Halbfinale im DVV-Pokal. Nicht nur Trainer Max Hauser sah den GCDW "als verdienten Sieger" vom Platz gehen. Gleich am Samstag müssen die Jungs vom Ammersee nachlegen. Um 20 Uhr (live bei sportotal.tv) folgt das Duell um Ligapunkte. Schauplatz ist wieder Bühler Großsporthalle.

"Es war kein einfaches Spiel, wir waren sehr konzentriert", lobte Max Hauser seine Schützlinge hinterher für den Erfolg im Pokal-Viertelfinale. Damit ist den Oberbayern die Revanche für die bittere Halbfinalniederlage vor zwei Jahren eindrucksvoll gelungen. Hauser: "Im ersten Satz haben wir sehr stark aufgeschlagen." Die Gastgeber fanden derart unter Druck gesetzt nicht ins Spiel. Da hatte es Herrschings Block sehr leicht, die Angriffe der Bisons zu unterbinden. Und kam doch einmal ein Angriff durch, stand die Feldabwehr des GCDW meist goldrichtig. Der gewaltige Aufschlag von Jalen Penrose zum 18:9 war bereits die Vorentscheidung, ehe Tim Peter nach 21 Minuten das 25:14 markierte. 

Allerdings ging es so nicht weiter. "Im zweiten Satz hat sich Bühl aufgebäumt und sehr stark abgewehrt", so Hauser. "Sie kamen immer besser ins Spiel, haben weniger Fehler und mehr Druck gemacht." Trotzdem hatte der GeilsteClubderWelt lange die Nase knapp vorn, erst als zweimal hintereinander gute Chancen vergeben wurden, kippte der Satz. Das 20:22 war letztlich nicht mehr aufzuholen und der Durchgang mit 21:25 futsch.

Auch in Umlauf drei sah Hauser bei seinen Mannen "teilweise Annahmeprobleme. Teilweise haben wir in der Abwehr Bälle verschenkt." Doch diesmal reichte es wieder zur Satzführung: Der GCDW-Block besorgt das 19:17, Jalen Penrose schlägt auf den Block (20:18) und Jori Mantha sagt nach einem starken Penrose-Service Danke. Aus dem 21:18 wird schließlich ein 25:20 - Bühl gerät unter Zugzwang.

Die Gastgeber werfen vor 900 Zuschauern noch einmal alles in die Waagschale, kontern die guten Aktionen der Jungs in Lederhosen bis in die Schlussphase hinein. Der Fußeinsatz von Libero Ferdinand Tille wird nicht belohnt (19:19), Jori Mantha holt trocken die Führung zurück (20:19), die folgende Rettungsaktion von Dorde Ilic an der Grundlinie bringt keinen Zähler ein (20:20) - doch die WWK Volleys haben das Ziel weiter fest im Blick. "Im Großen und Ganzen sind wir in den wichtigen Situationen stabil geblieben", hat Max Hauser beobachtet. Jalen Penrose sorgt mit einem Kracher zum 24:22 für zwei Matchbälle, die aber ungenutzt bleiben. Beim Stand von 24:24 geht der Amerikaner mit aller Macht gegen den Bisons-Block vor und bugsiert das Spielgerät von dort ins Aus: dritter Matchball! Und wäre nichts leichter als das, serviert Zuspieler Johannes Tille ein lupenreines Ass zum Einzug ins Halbfinale. Hauser: "Wir haben es uns verdient, dass wir im Halbfinale eine Chance haben aufs Weiterkommen." Die weiteren Halbfinalisten (gespielt wird am 7./8. Dezember) sind: Berlin, Düren und Rottenburg. Noch ein Spiel gewinnen würde bedeuten: Finale Mitte Februar in Mannheim.

Doch nach Bühl ist auch gleichzeitig vor Bühl. "Wir müssen jetzt schnell regenerieren", fordert GCDW-Coach Max Hauser. "Es wird am Samstag wieder schwer. In Bühl ist es immer eine enge Kiste. Wenn wir noch ein bisschen schlauer spielen, ein bisschen besser blocken vor allem gegen den Diagonalspieler" - gemeint ist Anton Qafarena (27 Punkte), an diesem Abend nur übertroffen von Jalen Panrose, der einen Zähler mehr verbuchen konnte - "dann sind wir die Mannschaft, die besser Volleyball spielt."

 

 

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