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GCDW sehr solide - drei Punkte in Bühl

UP_8L8A3659_b_web Hatten in Bühl eine Menge Grund zum Jubeln: Herrschings Mittelblocker Dorde Ilic (l.) und Luuc van der Ent

Die WWK Volleys Herrsching landen am Samstag einen wichtigen 3:0-Erfolg. Hochverdient nehmen die Jungs von Trainer Max Hauser drei Punkte aus Bühl mit an den Ammersee.

Unaufgeregt, hoch konzentriert und vor allem sehr solide - das war die Erfolgsformel der WWK Volleys beim 25:14, 26:24 und 25:21 am Samstag in der Großsporthalle von Bühl. Gleich der Start ist nahezu perfekt, der GeilsteClubderWelt führt schnell 6:3, 7:4 und später 13:8, 16:11, lässt also die Bisons nicht vom Haken. Alle Elemente passen ineinander, Jalen Penrose markiert im ersten Satz sieben Punkte. Wenn Johannes Tille die Mittelblocker Dorde Ilic und Luuc van der Ent ins Spiel bringt, sind es ebenfalls sichere Punkte. Und weil sich die Gastgeber GCDW-Libero Ferdinand Tille als Hauptziel für die Aufschläge ausgesucht haben, dominiert Herrsching den ersten Umlauf nach Belieben. Der Routinier schafft über das ganze Match hinweg eine Annahmequote von 72 Prozent, Jori Mantha darf sogar 75 Prozent für sich verbuchen. Das 25:14 nach nur 19 Minuten ist in dieser Höhe verdient, auch weil die Bisons zu viele Eigenfehler produzieren. "Wir haben extrem stark aufgespielt", lobte GCDW-Trainer Max Hauser. "Wenig Fehler gemacht, sehr gut aufgeschlagen."

Im zweiten Durchgang ist dieses Niveau nicht zu halten, es häufen sich die Ungenauigkeiten auf Herrschinger Seite, Bühl stabilisiert sich und das Match wird deutlich enger. Im Angriff trägt nun Jori Mantha die Hauptlast und hält sein Team im Spiel. Dem gut aufgelegten Kanadier gelingen insgesamt 14 Punkte, zusammen mit der guten Annahmequote Grund genug für die Verleihung der MVP-Medaille. MVP Mantha sorgt für ein klares Statement, als er das Spielgerät kraftvoll zum 24:23 am Bühler Block vorbeischmettert. Zwar kann Bühl ausgleichen, aber ein Griff ins Zuspiel von Johannes Tille und ein Schlag vom 19-jährigen Silber-MVP Simon Gallas über den Block der WWK Volleys ins Aus bringt auch den zweiten Umlauf unter Dach und Fach. "Am Ende hatten wir etwas Glück, dass wir diesen Satz nach Hause geschaukelt haben", gab Herrschings Head Coach zu.

Nach dem Seitenwechsel muss der GCDW zwar wieder einen Rückstand kompensieren, packt in der entscheidenden Schlussphase wieder ein paar Extra-Prozent Leistung drauf. Dorde Ilic (acht Punkte) und Luuc van der Ent (elf) hatten Mitte des dritten Satzes ausgeglichen. Van der Ent schlägt stark auf, Mittelblocker-Kollege Ilic setzt den Block hinterher - es steht 21:17. Zwei Sideouts später eine Tille-Co-Produktion: Johannes Tille muss retten, Bruder Ferdinand spielt zu - natürlich auf seinen Bruder, der nur einen Einerblock vorfindet und das 22:18 erzielen kann. Die Entscheidung? Nicht ganz. Die Bisons kämpfen noch einmal, können erneut einen langen Ballwechsel zum 22:20 für sich verbuchen. Doch nach einer Auszeit darf Jalen Penrose zweimal sein Können zeigen, letztlich besiegelt ein Fehler der Bisons das 25:21 und damit den Erfolg der WWK Volleys. "Der dritte Satz war dann eigentlich wieder klar", fand Max Hauser. "Bis auf ein bisschen zu viele Aufschlagfehler, wie ich finde. Und im Block standen wir auch nicht immer an der richtigen Position."

Fazit des Herrschinger Trainers, der über den deutlichen Verlauf selbst etwas überrascht war: "Unter dem Strich war es wichtiger Sieg - und das zählt." In der Tabelle haben die WWK Volleys nach ihrem achten Saisonsieg den fünften Tabellenplatz gefestigt. Der GCDW ist nun punktgleich (25 Zähler) mit dem Vierten Frankfurt, das Berlin nach 0:2 noch im Tiebreak besiegen konnte. In der VBL bleibt es also ausgeglichen und sehr spannend.

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