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WWK Volleys marschieren weiter

UP_MG_9718_b_web Großer Jubel: Die WWK Volleys Herrsching besiegen Giesen mit 3:0

Die WWK Volleys machen nahezu alles richtig und bezwingen am Samstag in der Nikolaushalle Giesen mit 3:0 - Trainer Max Hauser sieht einen "großen Schritt Richtung Platz vier."

Herrschings Head Coach gab nach 83 intensiven Spielminuten zu: "Das 3:0 kommt ein bisschen überraschend - das hätte ich so nicht gedacht. Es war trotz allem ein enges Spiel und kann durchaus auch anders ausgehen." Umso glücklicher waren die WWK Volleys über das 27:25, 25:21 und 30:28 gegen stark aufspielende Helios Grizzlys aus Giesen. "Es war schon Druck da, schließlich wollen wir auf Platz vier landen." Und dazu musste im letzten Heimspiel der Punkterunde fast zwingend ein Dreier her, da es im letzten Spiel am kommenden Wochenende nach Berlin zu den Recycling Volleys geht. Da zeitgleich Lüneburg zu Hause gegen ein Rumpfteam aus Friedrichshafen mit 1:3 unterlag, ist der GeilsteClubderWelt mit drei Punkten Vorsprung wieder Vierter. Rechnerisch können beide Teams allerdings noch einmal tauschen. Doch eines ist jetzt schon sicher: Die WWK Volleys haben dank ihres elften Saisonsiegs zumindest Rang fünf erreicht und umgehen damit im Playoff-Viertelfinale die Schwergewichte Friedrichshafen, Düren oder Berlin. 

Alles in Allem also ein gelungener Abend für den GCDW, der den dritten Sieg im dritten Aufeinandertreffen mit Giesen feiern konnte. "Wir haben elf Asse geschlagen, das war entscheidend", meinte Max Hauser, dessen Taktik aufging. "Natürlich haben wir auch viele Aufschlagfehler gemacht. Auch wenn wir dadurch viele Punkte herschenken: Das brachte Giesens Angriffsquote nach unten." In Zahlen ausgedrückt: Herrsching mit 57% erfolgreichen Angriffen, Giesen mit 49% - Annahmequote 60% zu 46% für die WWK Volleys. Aufschlagfehler konnten hüben wie drüben beobachtet werden, aber auch etliche sehenswerte Angriffsaktionen. Gleich zu Beginn legten die Hausherren los wie die Feuerwehr, doch die Grizzlys konterten. Das Hin und Her ging bis hinein in die Schlussphase des ersten Satzes. Nach dem 26:25 durch den sprunggewaltigen Jori Mantha, insgesamt mit 18 Punkten Herrschings Topscorer und als Gold-MVP ausgezeichnet, setzt Jalen Penrose (17 Punkte) einen starken Aufschlag hinterher, der von Giesens Libero Milorad Kapur nicht mehr kontrolliert werden kann - 27:25 nach 28 Spielminuten. 

Durchgang zwei sichert sich Herrsching zwar etwas deutlicher mit 25:21, muss aber trotzdem hart arbeiten. Aus dem 17:17 wird ein 20:17, Jori Mantha hatte aufgeschlagen, der gegen sein Ex-Team ebenfalls sehr stark spielende David Wieczorek (15 Punkte) zum 20:17 verwandelt. Als dann Jalen Penrose mit einem Block auf 24:20 stellt, nimmt sich der Amerikaner Zeit für eine Ehrenrunde durch die eigene Spielfeldhälfte. Dorde Ilic versenkt schließlich seinen Angriff zum 25:21 und zur 2:0-Satzführung. Umlauf drei ist dann wieder äußerst spannend: Beide Teams schenken sich nichts, schaukeln sich Punkt für Punkt nach oben und zeigen sehr ansehnliche, druckvolle Aktionen. David Wieczorek war es vorbehalten, die Schlusspunkte zu setzen. Dabei bewies der GCDW-Außenangreifer Köpfchen: Das 29:28 erzielte der Amerikaner per kontrolliertem Schlag in die lange Ecke. Beim 30:28 wählte er nicht die Haudrauf-Variante sondern legte gekonnt am Gästeblock vorbei ab zum Matchgewinn. Dass Herrschings Nummer 18 in der anschließenden Jubeltraube in der Mitte umringt von seinen Mitspielern zu finden war, ist Bestätigung seiner starken Leistung.

Fazit von Trainer Max Hauser: "Wir haben zwei Sätze eng gewonnen. In den entscheidenden Phasen war auch etwas Glück dabei." Wenn dieses Spielglück anhält, könnte es sogar mit Rang vier klappen. Verdient wäre es nach dieser Runde allemal.  

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