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GCDW belohnt sich mit Rang vier

IMG_0301_web Die WWK Volleys stemmen sich mit Macht gegen den Favoriten und nehmen aus Berlin einen verdienten Punkt mit. (c) Bild: Recycling Volleys

Die WWK Volleys erreichen am Samstag ihr erstes großes Ziel: Das 2:3 (23:25, 22:25, 25:23, 31:29, 11:15) bei den Recycling Volleys reicht für Platz vier in der Tabelle. So gut stand der GCDW noch nie da.

Finale forioso am letzten Spieltag der VBL-Hauptrunde und mittendrin die WWK Volleys Herrsching: Das Team von Max Hauser sichert sich durch den Punktgewinn in der Max-Schmeling-Halle den vierten Tabellenplatz aus eigener Kraft. Auf die Schützenhilfe des VfB Friedrichshafen (3:2 gegen Lüneburg) war der GeilsteClubderWelt damit gar nicht mehr angewiesen. Auch auf den anderen Spielfeldern gab es viel Spannung. Letztlich haben es die Grizzlys aus Giesen als Neunter nicht in die Playoffs geschafft. Die Reihung ab Platz vier lautet: Herrsching, Lüneburg, KönigsWusterhausen, Frankfurt, Bühl. In den Playoffs bekommen es die WWK Volleys wie es eigentlich zu erwarten war mit der SVG Lüneburg zu tun. Am Mittwoch startet die Serie Best-of-three im hohen Norden, Spiel zwei und ein mögliches Entscheidungsspiel werden am kommenden Wochenende am Ammersee stattfinden.  

Herrschings Head Coach Max Hauser trauert nach 132 Spielminuten einer guten Siegchance nach: "Schade, dass es nicht gereicht hat für einen Sieg. Der Punkt ist am Ende verdient, es war relativ ausgeglichen." Zu Beginn dominierten die Gäste vom Ammersee (10:6), die von der Europapokalreise nach Trient geschlauchten Berliner nahmen sich etwas Anlaufzeit. Zum Satzende hin waren die Hausherren dann aber entschlossener: einen Zwischenspurt zum 18:21 konterte Jalen Penrose mit einem Ass (20:21), es wird ganz knapp, doch das reicht nicht. Dorde Ilic verkürzte auf 23:24, doch Cody Kessel verwandelte nervenstark zum 23:25 aus Herrschinger Sicht. Hauser: "Wir hatten in den ersten beiden Sätzen Angriffsprobleme, Berlin hatte Annahmeprobleme - so ging es hin und her. Geblockt haben beide Teams gut." Kein Wunder daher, dass sich die MVP-Medaillen zwei Mittelblocker abholen durften: Silber ging an Luuc van der Ent (17 Punkte, zwei Blocks, 68 Prozent erfolgreiche Angriffe), Gold verdiente sich Renan Michelucci (13, vier, 64%). In Durchgang zwei muss der GCDW früh einem Rückstand hinterherlaufen, kann diesen erst spät durch den starken David Wieczorek (18 Punkte) zum 19:19 ausgleichen, auch diesmal reicht es nicht: 22:25 und damit 0:2 nach Sätzen. Bereits Mitte des Satzes hatte Coach Max Hauser gewechselt: Tim Peter für Jori Mantha und Jonas Kaminski für Jalen Penrose. 

Beide Wechsel zahlen sich in der Folge aus. In Umlauf drei erzielt Kaminski aus dem Rückraum die Linie lang das 21:23 - ein ganz wichtiger Punkt! Luuc van der Ent mit einem starken Aufschlag und schließlich Tim Peter im zweiten Anlauf zum 23:25, der verdiente Satzgewinn ist unter Dach und Fach. Zeitgleich stellt Friedrichshafen auf 2:1 nach Sätzen gegen Lüneburg, bereits jetzt ist Platz vier gesichert. Doch die WWK Volleys wollen mehr und spielen in Durchgang vier immer sicherer. Das Satzfinale ist fest in GCDW-Hand. David Wieczorek serviert beim Stand von 24:21 zum Satzgewinn. Der Aufschlag ist stark, wird aber ausgegeben, die Fernsehbilder sprechen eher für ein Ass. Auch die folgenden Chancen lassen die WWK Volleys liegen, es geht in die Verlängerung. Herrsching profitiert am Ende von zwei Fehlern der Recycling Volleys und belohnt sich nach dem 31:29 mit dem sicheren Punktgewinn. Im Tiebreak können sich die Berliner eine 10:7-Führung erspielen, die sie dank der starken Leistung von Davy Moraes (24 Punkte) auch ins Ziel bringen. 

Jonas Kaminiski erzielt in der Max-Schmeling Halle starke 17 Punkte für die WWK Volleys. Das Geisterspiel im Volleyballtempel empfindet der Diagonalspieler natürlich als "anderes Erlebnis als vor vollen Rängen. Trotzdem hat es Spaß gemacht. Wir haben uns reingekämpft und wollten alles geben, damit wir topfit in die Playoffs gehen können." Sein Trainer Max Hauser macht mit Blick auf die beste Hauptrunde der Vereinsgeschichte mit elf Siegen und 35 Punkten ebenfalls seinen Frieden mit dem letzten Spiel der Punkterunde: "Am Ende sind wir Vierter und das ist, was zählt. Für uns ist das ein sehr erfreuliches Ergebnis in einer sehr starken, ausgeglichenen ersten Liga. Wir haben uns durchgebissen und durchgesetzt."  

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