Spitzenreiter sorgen für Volleyballbescherung

Spitzenreiter sorgen für Volleyballbescherung

Am vergangenen Samstag besiegt der Tabellenführer L.E. Volleys den direkten Verfolger GCDW Herrsching mit 1:3. Beide Teams sorgen für echten Spitzenvolleyball auf Augenhöhe - spektakuläre Ballwechsel und Rettungsaktionen - die knapp 600 Zuschauer werden für die einzigartige Stimmung belohnt. Höhepunkt ist der dritte Satz, den sich die Volleys mit 29:31 schnappen. So sind am Ende die Gäste die Fingerspitzer weiter vorne und gewinnen verdient drei wichtige Punkte im Rennen um die Meisterschaft.

 

"Huch, wo sind wir denn da gelandet?" - das werden sich viele Zuschauer gefragt haben, als sie die Nikolaushalle am Samstagabend betreten haben. Denn der GCDW hatte sein Volleyballfreudenhaus wieder einmal bestens eingerichtet - weihnachtliche Dekorationen und vor allem eine rote Weihnachtsmütze als Geschenk für jeden Gast. Ein ebenso skuriles, wie beeindruckendes Bild, wenn knapp 600 Menschen mit Weihnachtsbommelmütze auf der Tribüne sitzen.

Doch es sollte nicht der einzige atemberaubende Moment bleiben, denn das was die Herrschinger und die Gäste aus Leipzig zeigten, das war Spitzenvolleyball auf Augenhöhe. Von Beginn an war es das Topduell der beiden Tabellenführer, das sich so viele gewünscht hatten und das den Namen auch verdient hatte. Die Herrschinger überraschten dabei mit einer Änderung in der Aufstellung - zum ersten Mal in dieser Saison fing Sebastian Prüsener als Libero an. "Wir trainieren oft mit Prüsi als Libero, insofern ist das eine ganz normale Option, die wir immer mal wieder ziehen werden", erklärt Trainer Max Hauer die Umstellung. Kopf an Kopf wurde dann um jeden Ball, um jeden Punkt gefightet, bis die gelbe Pille im gegnerischen Feld landete. So herrscht bereits im erste Satz Spannung bis zum Schluss - mit dem besseren Ende für die Gastgeber - 25:23  holt sich der GeilsteClubderWelt die 1:0 Satzführung.

Im zweiten Satz wurde klar, dass Leipzig nicht an den Ammersee gekommen war, um hier Punkte liegen zu lassen. Die Volleys drehten richtig auf und minimierten ihre Fehler. Bei Herrsching hingegen fehlte ein wenig die Präzision, sowohl im Angriff wie auch oft bei den Angaben. Schnell gerieten sie deshalb in Rückstand, der zwar zwischenzeitlich noch verkürzt werden konnte, Leipzig letztendlich deutlich mit 16:25 den zweiten Satz für sich entscheidet. Der Stand zu Satzpause - 1:1.

Dass der GCDW eine echte Kampfmaschine ist, wenn es darum geht sich aus jeder Lebenslage zurück ins Spiel zu kämpfen, das zeigte er im dritten Satz. Sechs Punkte lagen die Volleyballer vom Ammersee bereits hinten, als plötzlich der Umschwung kam. Ausgleich zum 18:18 und im Anschluss ein stetiges hin und her, bei dem so mancher Herzschrittmacher aus dem Takt geriet. Zuletzt war der Tabellenführer aus Leipzig aber doch das entscheidende Stück souveräner in dieser Phase und gewinnt den Satz mit 29:31.

Ein ähnliches Spiel gab es dann im vierten Satz - Herrsching zu Beginn schnell einige Punkte zurück, kämpft sich wieder ran und setzt die Leipziger noch einmal unter Druck. Annahme und Angriff der Leipziger sind dann aber einfach besser als die der Gastgeber und so geht der dritte Satz, wenn auch knapp, mit 22:25 an Leipzig.

Mit dem Sieg holen die L.E. Volleys nicht nur die angestrebten drei Punkte, sondern zugleich auch die Herbstmeisterschaft in der 2.Bundesliga Süd. Am Ammersee ist man dennoch zufrieden und vor allem glücklich über die gute Leistung in diesem Spiel. "Wenn ich mir die Spiele gegen Rüsselsheim und Stuttgart ansehe und dann das heute - dann war das wieder der Volleyball den wir spielen wollen - klar geht es noch besser, aber das war eine aus unserer Sicht überragende Hinrunde und wir sind froh, dass wir heute zeigen konnte, dass wir genau da hingehören, wo wir jetzt gerade stehen", so der Spielertrainer Max Hauser, der sich an diesem Abend erstmals alleinig als Trainer an den Spiefeldrand stellte.

In der Winterpause wolle man in Herrsching jetzt den Schwerpunkt auf die Physis legen und auch in Sachen Diagnostik noch einmal die Leistungen überprüfen. Denn aus Sicht des Trainers ist das Maximum noch nicht erreicht, aber um eine ähnlich erfolgreiche Rückrunde zu spielen, müsse man sehr viel und hart arbeiten.

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