Am Ende zum Schwaigen gebracht

Am Ende zum Schwaigen gebracht

Der GCDW Herrsching gewinnt am Samstagabend das bayerische Spitzenderby gegen den SV Schwaig. Die Gastgeber haben zu Beginn enorme Probleme mit den stark spielenden Mittelfranken und Schwaig liegt nach zweit Sätzen sogar 2:0 vorne. Dann folgt aber die Wende und angetrieben von den rund 500 Zuschauern dreht der GCDW das Spiel nach 108 Minuten noch zum 3:2 Heimsieg.

Bereits vor dem Spiel war klar: Das wird ein hartes Ding für den Tabellenzweiten Herrsching, denn der SV Schwaig ist schon fast so etwas wie ein Angstgegner für den GCDW. Schon in Liga drei musste man in der Hinrunde 2012 eine Niederlage einstecken, wie auch in dieser Zweitligasaison.

Die Herrschinger waren also gewarnt, spielten dennoch zu Beginn nur sehr unsicher und mit enorm vielen Eigenfehlern. Der Gäste aus Schwaig hingegen wollten den Konkurrenten natürlich einmal mehr ärgern und fanden hervorragend ins Spiel. „Wir haben in den ersten beiden Sätzen enorm viel Druck in die Aufschläge gebracht und zudem klasse verteidigt“, resümiert Schwaigs Kapitän Christian Schwabe.

Das Team aus Mittelfranken dominierte die Herrschinger in den ersten beiden Sätzen fast nach Belieben und zunächst sah alles danach aus, als würde es für die Gastgeber eine richtige Packung geben - und das nach zuletzt vier 3:0 Siegen in eigener Halle. So gehen die Schwaiger in Satz 1 schnell mit einigen Punkten in Führung und gewinnen diesen mit 19:25.

Ein fast identisches Bild im zweiten Satz - Schwaig mit der deutlichen Führung und einem 21:25 zur 2:0 Satzführung vor der zehn Minuten Pause.

Laut GCDW Co-Trainer Uwe Lindemann sei es in der Kabine sehr ruhig gewesen. „Max hat nicht viel gesagt, aber genau die richtigen Worte getroffen.“ Und die bewirkten so einiges. Der GCDW war im dritten Satz nicht wiederzuerkennen. Die Probleme aus den ersten beiden Sätzen schienen verflogen zu sein und plötzlich gelang alles.

Ein massiver Block, Druck im Aufschlag und allem voran eine sichere Annahme. Der SV Schwaig wehrt sich zwar achtbar mit allen Möglichkeiten, aber die Herrschinger sind bereits ins Rollen geraten. Die Folge, ein klares 25:17 für Herrsching im dritten Satz.

Im vierten Satz erzwang Herrsching den Tie-Break. Schnell gingen sie mit 5 Punkten in Führung. Schwaig konnte zwischenzeitlich noch einmal auf 2 Punkte herankommen, am Ende aber auch hier der 25:20 Satzgewinn und der 2:2 Satzausgleich.

Mit zwei hervorragenden Sätzen im Rücken ging es dann in den Tie-Break. Der GeilsteClubderWelt macht gleich einige Punkte und lässt sich nicht anmerken, dass das Spiel bereits eineinhalb Stunden gedauert hat. Konditionell stark und hochkonzentriert gehen die Herrschinger den entscheidenen fünften Satz an und lassen dem SV Schwaig keine Chance. Zwei Matchbälle können die Franken noch abwehren bevor mit dem 15:11, der letzte Punkte und somit der Sieg an den TSV Herrsching geht.

Trainer Max Hauser war nach dem Spiel sichtlich erleichtert und freute sich über die gelungene Revanche: „Der Sieg war enorm wichtig, da Rüsselsheim und Delitzsch allem Anschein nach nichts mehr verlieren werden und uns bei einer Niederlage Platz vier gewunken hätte.“

Die gut 500 Zuschauer durften einmal mehr Zeuge eines grandiosen Volleyballabends in Herrsching werden und feierten ihre Herrschinger Helden. Außerdem war der Spieltag der Startschuss für die Aktion „Erste Liga für 100,-„.

Dabei sucht der GeilsteClubderWelt 500 oder mehr Privatpersonen denen die erste Liga so viel Wert wäre, dass sie dafür 100,- spenden würden. Aktuell fehlen nämlich noch 55 000,-. Alle die Interesse haben können sich auf der Homepage www.geilsterclubderwelt.de informieren und sich melden. Wenn am Ende nicht genügend Personen zusammenkommen, dann muss natürlich auch niemand spenden - es geht vorab also um eine Voranmeldung, nicht gleich um eine Geldüberweisung.

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