Ein Traum wird wahr

Ein Traum wird wahr

Der GCDW Herrsching macht am vergangenen Samstag die Sensation perfekt und sichert sich zumindest sportlich den Aufstieg in die erste Bundesliga. Mit zwei Siegen aus den beiden Spielen gegen Kempfenhausen und Suttgart ist den Herrschingern der dritte Platz sicher - jetzt muss nur noch die DVL das „OK“ geben.

Es ist eine Geschichte wie es sie kein zweites Mal gibt - mit sechs Punkten aus den beiden Spielen gegen den VCO Kempfenhausen und den TSV GA Stuttgart sichert sich der GeilsteClubderWelt den dritten Platz in der zweiten Bundesliga und somit zumindest schon einmal sportlich den vierten Aufstieg in Folge.

„Einfach toll - es ist beeindruckend was sich hier entwickelt hat. Ein riesengroßes Dankeschön an alle Helfer, Sponsoren und natürlich an die geilsten Fans der Welt“, so Abteilungsleiter und Teammanager Fritz Frömming nach dem gewonnenen Spiel gegen Stuttgart.

Bereits im Freitagsspiel zeigten die Herrschinger Volleyball, dass sie an diesem Wochenende nichts anbrennen lassen wollen. Mit einem klaren 3:0 setzten sie sich gegen die Nachwuchsvolleyballer aus Kempfenhausen durch. Die Leistung der jungen VCO Spieler war dennoch sehr beachtlich, hielten sie gegen den baldigen Aufsteiger im ersten Satz bis 27:25 und im Zweiten sogar bis 34:32 mit.

Am Samstag stieg dann das große Saisonfinale im Freudenhaus des deutschen Volleyballs. Randvolle Halle, 650 Zuschauer und eine absolute Gänsehautatmosphäre. Jeder wollte dabei sein, wenn der GCDW nicht nur für sich, sondern für die ganze Region, Historisches erreicht. Da begibt sich dann schon auch mal das öffentlich-rechtliche Fernsehen vom Bayerischen Rundfunk an den Ammersee, um die Geschehnisse festzuhalten.

Anbrennen ließen die Jungs vom GeilstenClubderWelt aber auch an diesem Tag nichts. Mit 25:16, 25:20 und 25:11 gehen alle drei Sätze klar an den Gastgeber und so auch die drei Punkte, die die Sensation perfekt machen.

Trainer Max Hauser wirkte trotz aller Emotionen sehr gefasst und hat jetzt schon die nächsten Aufgaben und Ziele vor Augen: „Für mich hat die Arbeit jetzt erst richtig begonnen - ich will einen Kader bauen der sich wehren kann, mit dem sich die Fans identifizieren können - und das mit dem kleinsten Etat der Bundesliga.“

Die Motivation bei allen Verantwortlichen und Beteiligten beim GCDW ist riesig - jetzt wollen sie ins Oberhaus und werden alles dafür tun, um nach dem Lizenzantrag jetzt auch das endgültige „OK“ von der DVL zu bekommen.

„Wir haben aktuell ein paar sehr gute Gespräche - wir werden noch einmal an die Unternehmen in der Region herantreten und hoffen, dass sie sich auch ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst sind, wenn es darum geht, dass wir hier mit allen Partnern und Beteiligten etwas historisches für die Region geschafft haben.“

Dass der GCDW unbedingt den Schritt wagen will, zeigt auch Max Hauser: „Uns fehlt noch Geld, aber wir sind soweit, dass wir es wagen können - zur Not werden wir uns an die Tankstelle stellen und bis nach Berlin zum Auswärtsspiel Trampen.“

Bereits 12 000 Euro sind mit der Aktion „Erste Liga für 100 Euro“ durch Privatspender zusammengekommen. Die Aktion läuft noch zwei Wochen, dann wird sich zeigen, ob der GCDW die Lizenz erhält. Bis dahin können sich Fans, Gönner und Unterstützer noch unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anmelden und mithelfen.

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