GCDW unterliegt bei Premiere in Rottenburg - "Ein Punkt wäre verdient gewesen"

GCDW unterliegt bei Premiere in Rottenburg - "Ein Punkt wäre verdient gewesen"

Die Bundesligapremiere ist gelaufen - leider ohne zählbaren Erfolg. Die GCDW-Herren traten am Samstag in Tübingen beim heimstarken TV Rottenburg an und verloren mit 1:3 (25:18, 18:25, 23:25, 19:25). Coach Max Hauser war phasenweise sehr zufrieden mit der Leistung seines Teams, trauerte aber den Chancen in Satz drei nach. In jedem Fall präsentierte sich der GCDW bundesligatauglich.

Im ersten Satz traute GCDW-Coach Max Hauser seinen Augen kaum. Die Schmetterkünstler vom GeilstenClubderWelt legten vor 1.750 Zuschauern in der Paul Horn-Arena los wie die Feuerwehr. Der Übungsleiter hatte vor dem Match gehörigen Aufschlagdruck gefordert - und sein Team enttäuschte ihn nicht. Es gelang fast alles: Aufschläge, Angriff, Abwehr - wie aus einem Guss. Die Gastgeber schienen beeindruckt vom Blitzstart des Aufsteigers. "Wir haben sensationell angefangen. Ich bin fast schon erschrocken, so gut war die Leistung im ersten Satz." Das 25:18 nach 28 Minuten der erste gewonnene Satz im Oberhaus.

Leider ging es nicht so weiter, denn die Gastgeber drehten nach dem Seitenwechsel den Spieß um. Was im ersten Satz die Jungs vom Ammersee zeigten, war nun auf der anderen Netzseite zu bewundern. TV-Außenangreifer Tom Strohbach, seines Zeichens Nationalspieler, drehte nun mächtig auf. "Wir hatten in Durchgang zwei große Annahmeschwächen", erklärt Hauser. Das 18:25 war die logische Folge - Satzausgleich.

Nachdem beide Teams gezeigt hatten, was sie drauf haben, waren sie sich in Durchgang drei ebenbürtig. Der GCDW hatte sich gefangen, kämpfte und stand beim 23:21 kurz vor dem Satzgewinn. Doch Rottenburg konterte und machte mit vier Punkten in Serie zum 23:25 noch den Sack zu. Vor allem die Negativserie zum Satzende ärgerte GCDW-Coach Hauser: "Da waren wir in der Annahme nicht stabil genug. Und dann kam auch noch das Publikum als Faktor für Rottenburg ins Spiel."

In Satz vier war schließlich die Luft ein wenig raus beim GCDW. Der TV Rottenburg gewann mehr und mehr Oberwasser. Einwechselspieler Federico Cipollone machte mit einer Aufschlagserie alle Hoffnungen auf einen Punktgewinn zunichte. 19:25 hieß es am Ende.

In seiner Schlussbetrachtung haderte GCDW-Trainer Max Hauser vor allem mit dem Ausgang in Satz drei. "Nach der Leistung wäre eigentlich ein Punkt verdient gewesen." Insgesamt bestätigten die Volleyballer vom GeilstenClubderWelt Hausers Eindrücke aus dem Training nun auch im Wettkampf: "Wir müssen noch zwei, drei Baustellen bearbeiten, um in solchen Spielen bei den etablierten Bundesligisten tatsächlich etwas mitzunehmen." Hauser beeindruckte vor allem die starke Abwehr und Annahme der Rottenburger.

Hausers Gesamteinschätzung zum ersten Auftritt auf der Bundesligabühne: "Es herrscht hier sehr hohes Niveau. Wir müssen uns auch psychisch noch besser auf den Druck einstellen, insbesondere bei den Auswärtsspielen." Im Umkehrschluss bedeutet das für den Übungsleiter, dass "die Heimspiele enorm wichtig sind." Dass sein GCDW mit den eigenen Fans im Rücken dann die entscheidenden Punkte mehr holen wird, darauf hofft Hauser. Heimpremiere in der Nikolaushalle ist am kommenden Samstag um 19 Uhr gegen Lüneburg.

 

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