GCDW-Heimpremiere vor 950 Zuschauern - Annahmefehler werden bestraft

GCDW-Heimpremiere vor 950 Zuschauern - Annahmefehler werden bestraft

Im Duell der Aufsteiger zieht der GCDW den Kürzeren. Das Team von Trainer Max Hauser unterliegt bei der Heimpremiere in der Bundesliga der SVG Lüneburg mit 0:3 (17:25, 24:26, 18:25). In der mit 950 Zuschauern fast ausverkauften Nikolaushalle zeigt der GeilsteClubderWelt Schwächen in der Annahme, die der Gegner eiskalt ausnutzt.

Der GCDW macht den ersten Punkt in seinem ersten Heimspiel in der deutschen Eliteklasse. Und die Halle steht Kopf. Es entwickelt sich eine ausgeglichene Partie, kein Team kann sich absetzen. Getragen von den fantastischen Herrschinger Fans geht es mit 16:14 in die zweite technische Auszeit. Danach stottert GCDW-Maschinerie, die Annahme klappt nicht mehr. Die Gastgeber bleiben in der Rotation hängen: 16:21 heißt es kurze Zeit später. Zwar gelingt dann wieder ein Punkt, aber der folgende Aufschlag wird von der SG-Annahme perfekt verarbeitet. Ein Schmetterschlag durch die Mitte erstickt alle Herrschinger Hoffnungen - der Satz geht mit 17:25 nach 26 Minuten verloren.

Doch GCDW-Trainer Max Hauser findet zum Seitenwechsel die richtigen Worte. Seine Mannen machen beim Service richtig Dampf und gehen von 4:1 über 7:3 bis 10:6 voran. Neuzugang Luke Smith überzeugt mit einer kleinen Aufschlagserie. Doch die Gäste kämpfen sich heran bis es zur zweiten technischen Auszeit nur noch 16:15 für Herrsching steht. Und wie in Satz eins ist nach dieser Unterbrechung erneut der Wurm drin im GCDW-Spiel. 16:19 heißt es schnell, doch der GeilsteClubderWelt kämpft verbissen. Der Ausgleich zum 23:23 gelingt, aber die Gäste haben wieder das bessere Ende (24:26) für sich.

Nach der Halbzeitpause ist es in Satz drei wieder eng, ein 6:8 dreht der GCDW zum 16:15, als wieder die technische Auszeit gibt. Und wie in den Sätzen zuvor gelingt der SVG ein Zwischenspurt. GCDW-Coach Hauser versucht mit zwei Auszeiten und etlichen Wechseln noch gegenzusteuern, aber vergeblich. Das 16:21 bedeutet die Vorentscheidung, kurze Zeit später nach dem 18:25 ist die Heimpremiere des GCDW gelaufen. 0:3 nach 82 Minuten im Duell der Aufsteiger!

Nach der Partie spricht Lüneburgs Coach und Volleyball-Legende Stefan Hübner dem GCDW ein großes Kompliment aus: "Wir wurden hier sehr herzlich, fast freundschaftlich, empfangen. Ein Dank an das tolle Publikum und den Herrschinger Verantwortlichen." Zum Erfolg seines Teams befragt, meinte Hübner: "Wir haben im Vorfeld keine Punkte eingeplant und gehen jedes Match neu an. Daher freuen wir uns natürlich über den Sieg." Nach dem 3:1 gegen Mitteldeutschland ist der Nord-Aufsteiger mit sechs Punkten auf dem Konto perfekt gestartet. Das will Hübner aber keinesfalls als Fingerzeig verstanden wissen: "Es sind etliche Teams im mittleren Bereich angesiedelt. Da kann jeder gegen den anderen gewinnen. Und hier sehe ich neben uns und Mitteldeutschland natürlich auch Herrsching."

Sein Gegenüber, GCDW-Trainer Max Hauser, hatte an diesem Abend eine große Schwäche seines Teams gesehen: "In der Annahme haben wir das Spiel verloren. Wir werden daher in diesem Bereich hart arbeiten und Sonderschichten schieben." Überhaupt darf sein GCDW "die Konzentration nicht verlieren. Das wird in der ersten Liga sofort bestraft." Der Übungsleiter verspricht den Fans Besserung: "Die Mannschaft wird die tolle Unterstützung zurückzahlen." Denn für Hauser steht mit Blick in die umgebaute Arena fest: "Die Zuschauer sind absolut erstligareif - genauso wie alle Helfer, die diesen tollen Rahmen geschaffen haben." Wie alle Fans ist Hauser gespannt, "was hier los ist, wenn wir nicht 0:3 verlieren - sondern 3:0 gewinnen."

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