Grandioser GCDW-Auftritt in Coburg bringt ersten Bundesligasieg

Grandioser GCDW-Auftritt in Coburg bringt ersten Bundesligasieg

Die Erleichterung ist groß im Lager des GCDW. Im dritten Anlauf klappt es mit dem historischen, ersten Sieg in der Volleyball-Bundesliga! Das Team von Max Hauser gewinnt am Mittwoch bei der VSG Coburg/Grub nach 103 Minuten mit 3:1 (22:25, 25:16, 25:23, 25:20) und bringt verdient drei Punkte mit an den Ammersee.

Was in den ersten beiden Spielen in Deutschlands Eliteklasse nicht funktionierte, klappte ausgerechnet vor 860 Zuschauern im Bayernderby in Coburg. Die Annahme des GeilstenClubderWelt stand an diesem Abend sicher, die drei Sonderschichten nach dem Lüneburg-Spiel hatten sich offensichtlich gelohnt. GCDW-Coach Hauser hat aber auch erkannt, dass "der Gegner diesmal im Aufschlag nicht ganz so viel Druck ausüben konnte. Das macht es natürlich einfacher."

In Satz eins jedoch fühlte sich der Übungsleiter stark an die beiden Auftaktniederlagen erinnert. Sein GCDW-Team führte schon mit 10:5, brachte den komfortablen Vorsprung aber nicht über die Zeit. 22:25 hieß es nach 26 Minuten. Doch Max Hauser motivierte beim Seitenwechsel seine Mannen, die Köpfe nicht hängen zu lassen: "Ihr seid heute die bessere Mannschaft." Außerdem nahm Hauser für den zweiten Durchgang auch Umstellungen vor. Der immer noch leicht kränkelnde Roy Friedrich ersetzte Michael Wehl in der Mitte, auf Außen kam Julius Höfer für Flo Malescha.

Während bei Friedrich laut Hauser "der Trainingsrückstand deutlich zu sehen war", entpuppte sich Höfers Einwechslung als absoluter Glücksgriff. "Julius hat heute phänomenal angenommen", so Hauser. Vom Statistikbrett leuchten 67% guter Annahmen - ein absoluter Spitzenwert. "Dadurch war auch Luke Smith entlastet, der fortan mehr für den Angriff tun konnte", erklärt Hauser die doppelte Wirkung der Nummer 5 für das Spiel des GCDW.

GCDW-Neuzugang Smith setzte in der Folgezeit die offensiven Akzente und wurde nach der Partie dafür mit der Ehrung zum MVP belohnt. Auch Zuspieler Tobias Neumann hat Hauser diesmal überzeugen können: "Es war das erste richtig gute Spiel von ihm. So will ich ihn immer sehen."

Durchgang zwei brachte der GCDW nach 22 Minuten mit 25:16 deutlich unter Dach und Fach. In Abschnitt drei lief es lange Zeit auch sehr gut, ehe Coburgs Bester, Itamar Stein, mit einer krachenden Aufschlagserie auf 23:23 ausglich. Der Unterschied zu den beiden ersten Bundesligaspielen war aber, dass der GCDW in einer "schweren Situation irgendwie einen Punkt gemacht" hat, was Hauser sehr freute. Zuständig für diesen nicht schönen, aber eminent wichtigen Zähler war Julius Höfer - einen Aufschlag später war die 2:1-Satzführung nach dem 25:23 perfekt. Mit dieser Führung im Rücken ließ sich der GeilsteClubderWelt auch Satz vier (25:23) und damit den Sieg nicht mehr nehmen.

Hauser war mächtig erleichtert und jubelte ausgelassen. "Da habe ich erst gemerkt, welcher Druck da war. Im Abstiegskampf ist das ein ganz wichtiger Erfolg." Mit dem Dreier im Rücken kann der GCDW nun befreit aufspielen, wenn am 4.11. (20 Uhr) Düren an den Ammersee kommt.

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