Pokal-Kracher im Achtelfinale: GCDW empfängt deutschen Meister Berlin

Pokal-Kracher im Achtelfinale: GCDW empfängt deutschen Meister Berlin

Für die Volleyballer des GeilstenClubsderWelt und seine Fans kommt es am Dienstag (20 Uhr, Nikolaushalle) zu einem ganz besonderen Leckerbissen: Im Achtelfinale des DVV-Pokals empfängt das Team von Trainer Max Hauser den deutschen Meister BR Volleys Berlin. Die Rollen sind klar verteilt.

Wenn der amtierende deutsche Volleyball-Meister nach Herrsching in die GCDW-Arena kommt, dann ist das für Max Hauser ein ganz besonderer Moment. "Genau für solche Spiele trainieren wir. Wir freuen uns unglaublich auf das Match." Klar ist auch, dass der GCDW als Aufsteiger in die Bundesliga gegen die deutsche Topmannschaft nur krasser Außenseiter sein kann. David gegen Goliath also. Immerhin kommen die BR Volleys mit der Empfehlung von zuletzt drei Meisterschaften in Serie - insgesamt sind es schon sechs Titel - an den Ammersee. Auch drei Pokaltriumpfe stehen für die Hauptstädter zu Buche, der letzte datiert allerdings aus dem Jahr 2000.

Wer einmal die grandiose Kulisse beim Pokalfinale in Halle/Westfalen erlebt hat, will nur allzu gerne dort den Pokal in die Hände bekommen. Das dürfte den Berlinern nicht anders gehen. Daher ist für sie der Auftritt beim GCDW eine Pflichtübung, um den Weg zum vierten Pokalsieg einzuschlagen. Allerdings haben die Berliner derzeit alle Hände voll zu tun, treten sie doch neben der Bundeliga und im Pokal auch im Europacup an.

GCDW-Coach Max Hauser bündelt daher alle Kräfte, um vielleicht den Favoriten doch etwas zu ärgern: "Wir wollen so gut wie möglich spielen und brauchen auch die Unterstützung vieler, vieler Fans bei uns in der Halle." Zwar hat es für den GeilstenClubderWelt gegen die etablierten Teams der Bundesliga bislang nicht für Zählbares gereicht, aber chancenlos war man keinesfalls. Und in Dresden war das Hauser-Team kämpferisch voll auf der Höhe.

Sollte nun auch noch das spielerische Element dazukommen, könnte es wieder heißen: "Der Pokal hat seine eigenen Gesetze." Zum einen, weil es sich um ein K.O.-Spiel handelt. Zum anderen sind im Volleyball - anders als im Fußball - die Ausrutscher der Großen eher eine Seltenheit, aber doch immer wieder möglich. Der Beweis: Fast genau vor einem Jahr hatte der damalige Zweitligist Herrsching den Erstligisten Coburg zu Gast - und stand bei einer 2:0-Satzführung kurz vor einer Sensation. Coburg rettete sich gerade noch zu einem 3:2, aber einen solchen Abend möchte der GCDW-Coach nur allzu gerne wiederholen. "Die Stimmung war gigantisch. Das spornt uns an", meint Hauser. 

Schließlich ist es auch die Entwicklung seines Teams, die Max Hauser antreibt. "Was in dem einen Jahr seit dem Coburg-Spiel passiert ist, was wir gelernt haben, ist sensationell. Ich bin sicher, wenn wir in einem Jahr wieder hier stehen, haben wir weiter aufgeholt." Sollte es diesmal schon klappen mit der Pokal-Überraschung, hätte sicher niemand etwas dagegen.

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