GCDW gegen Rekordmeister - Auf der Suche nach VfB-Schwächen

GCDW gegen Rekordmeister - Auf der Suche nach VfB-Schwächen

Für den GCDW ist es wieder einer der besonderen Abende: Am Donnerstag kommt um 20 Uhr Rekordmeister Friedrichshafen in die Nikolaushalle. GCDW-Trainer Max Hauser freut sich auf das Duell David gegen Goliath.

Der Herrschinger Übungsleiter ist mächtig stolz, wenn am Donnerstag die Lichter ausgehen und sein Team die GCDW-Arena zum Spiel gegen den Tabellenführer vom Bodensee betritt. "Es ist ein absolutes Highlight, wenn zum ersten Mal der Rekordmeister an den Ammersee kommt. Die Hütte wird wieder fast voll sein - und das unter der Woche. Das sagt schon alles über die Bedeutung des Spiels für das Umfeld."

Die Rollen sind im Vorfeld aber klar verteilt: Der Aufsteiger empfängt den Rekordchampion. Hausers Gegenüber ist kein Geringerer als Stelian Moculescu, eine Volleyball-Legende. Als Spieler und Trainer holte der 64-jährige Rumäne 18 Meistertitel, 20 Pokalsiege und sogar einmal die Champions League. Mit seinem VfB hat Moculescu die Liga dominiert - von 2005 bis 2011 gab es sieben Meisterschaften in Serie - und will zurück auf den Thron, den jüngst dreimal in Serie die Berlin Volleys bestiegen haben. 

Im Moculsecu-Team stehen etliche gestandene Spieler. Mit Mittelblocker Max Günthör ist ein WM-Bronzemedalliengewinner an Bord. Außerdem kam mit Simon Tischer der erfahrene Zuspieler aus dem Tripple-Jahr 2007 zurück - die optimale Ergänzung zum 21-jährigen Jan Zimmermann. Mit dieser Truppe könnte der VfB die Berliner durchaus wieder ablösen. Beweis: Anfang des Monats machten sie aus einem 0:2-Satzrückstand noch einen 3:2-Heimsieg. Die Tabellenführung vor den Berlinern ist knapp, nur ein Satz trennt beide Konkurrenten. Da ist ein Sieg am Ammersee Pflicht.

Dass der GeilsteClubderWelt die Topteams durchaus in Bedrängnis bringen kann, bewiesen die Auftritte gegen Berlin. Im Pokalheimspiel hätte es fast zu einem Satzgewinn gereicht, diesen holte sich das Hauser-Team dann in der Max-Schmeling-Halle ab. Mit ein wenig mehr Glück hätte sogar noch der zweite Druchgang an den GCDW gehen können, ein sensationeller Puntkgewinn lag also in der Berliner Luft. Mit einer solchen Leistung brauchen sich die Herrschinger auch gegen Friedrichshafen nicht verstecken. GCDW-Trainer Hauser macht klar: "Eine Chance hat man immer, das haben wir gegen Berlin gesehen. Allerdings muss bei uns dann wirklich alles passen."

Schließlich habe "auch Friedrichshafen Schwächen", so Hauser. "Es ist nur die Frage, ob wir sie mit unseren Mitteln aufdecken können." Auch wenn am Samstag bereits das wichtige Spiel beim CV Mitteldeutschland ansteht, will Hauser das Publikum für seine Unterstützung belohnen: "Wir werden jede Chance nutzen, die wir bekommen. Friedrichshafen muss sich die Punkte schon erspielen."

 

 

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