VBL-Doppelpack: GCDW peilt ersten Heimsieg an - Pflicht gegen VCO Berlin, Kür gegen Netzhoppers

VBL-Doppelpack: GCDW peilt ersten Heimsieg an - Pflicht gegen VCO Berlin, Kür gegen Netzhoppers

Nach einem spielfreien Wochenende geht es für die Volleyballer des GCDW an diesem Wochenende gleich doppelt zur Sache. Am Freitag (20 Uhr, Nikolaushalle) kommt der VCO Berlin an den Ammersee, am Samstag (19 Uhr) steigt das Heimspiel gegen Nordaufsteiger Netzhoppers KW-Bestensee.

Für GCDW-Trainer Max Hauser sind die Prioritäten für den Heimspiel-Doppelpack klar: "Der Fokus liegt zu 100 Prozent auf dem Spiel gegen den VCO. Wir wollen unbedingt gewinnen und den ersten Heimsieg in der VBL feiern." Im Hinspiel klappte es für den GCDW sehr gut, 3:0 hieß es am Ende für die Jungs vom Ammersee. Doch Hauser warnt. Hat er doch seit dem letzten Kräftemessen beobachtet, dass die Berliner "zuletzt sehr gut gespielt haben." Hauser meint damit die couragierten Auftritte gegen Bühl (1:3) und die Netzhoppers (2:3 nach 2:0-Satzführung). Gegen Dresden gelang mit 3:1 sogar der erste Sieg, der aber wertlos ist, weil den Sachsen das Spielrecht wegen ihres Insolvenzantrages entzogen wurde.

Natürlich ist der Rückzug der Dresdner ein Thema beim GCDW: Es steht damit der Absteiger fest - die Herrschinger können also die Planungen für ein weiteres Jahr in der Eliteliga aufnehmen. Wer allerdings meint, der GeilsteClubderWelt würde nun die Zügel schleifen lassen, der bekommt es mit Trainer Hauser zu tun. "Natürlich ist es angenehm, früher planen zu können. Aber wir ignorieren die Situation und werden weiter so trainieren wie bisher. Wer nicht mitzieht, bekommt eine deutliche Ansage von mir. Schließlich wollen wir, wenn irgend möglich, ein paar Teams überholen." Die Chancen dazu stehen nicht schlecht, denn der Ligaverweis des VC Dresden hat die Streichung aller Ergbnisse der Sachsen zur Folge. Darunter auch das 2:3 des GCDW in Dresden - für Herrsching also ein Vorteil, denn alle anderen Teams gewannen gegen den VCD. Nach der Bereinigung der Tabelle ist der Abstand des GCDW als Zehnter zum Achten, der VSG Coburg/Grub, auf zwei Punkte geschmolzen. "Wir sehen das natürlich als Motivation, aufzuholen", meint Hauser. Gelegenheit dazu bietet sich an diesem Spieltag.

In der Partie am Freitag gegen die Nachwuchs-Volleyballer aus Berlin will Hauser diesmal "wenig Emotionen sehen. Wir sollten eher wie die Maschinen spielen - ganz fokussiert, durch nichts ablenken lassen." Die Berliner könnten dem GCDW jedoch "gefährlich werden, wenn sie die Aufschläge treffen", wie der GCDW-Coach erkannt hat. "Allerdings sind sie als junges Team Schwankungen unterworfen, sie werden in keinem Spiel souverän zu Ende durchspielen", sagt Hauser. Wenn der GeilsteClubderWelt konstant spielt, sollte es also klappen mit dem ersten Heimsieg in der VBL.

Die Netzhoppers schlagen am Samstag in der GCDW-Arena auf - dann soll es nach Hausers Plänen ein anderes Spiel werden: "Für uns ist das dann hoffentlich die Kür." Die Brandenburger sind zwar wie der GCDW Aufsteiger, haben aber eine ganz andere Historie hinter sich. Bereits 2006 stiegen sie in Liga eins auf. 2013/14 erhielten die Netzhoppers keine Lizenz im Oberhaus, mussten also in der zweiten Liga antreten. Die Ehrenrunde absolvierten die Königs Wustenhausener mit Bravour ohne Niederlage und feierten den direkten Wiederaufstieg. Bei den Gästen sind daher die professionellen Strukturen schon länger vorhanden, der Jugendbereich ist ebenfalls erfolgreich unterwegs. Kein Wunder also, dass die Netzhoppers bereits fünf Siege feieren konnten und Platz sieben belegen. In Manuel Rieke haben die Gäste laut Hausers Einschätzung "einen der besten Zuspieler der Liga. Sein Spiel ist eine Augenweide." Trotzdem will Hauser sein Team weitere Punkte einfahren sehen. Das Publikum hätte sicher nichts dagegen.

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