GCDW unterliegt bei den Netzhoppers mit 0:3, bleibt aber Achter

GCDW unterliegt bei den Netzhoppers mit 0:3, bleibt aber Achter

Die wichtigste Nachricht an diesem Abend ist: Der GCDW bleibt Tabellenachter - trotz eines 0:3 (26:28, 20:25, 18:25) bei den Netzhoppers. Vor rund 550 Zuschauern in der Landkost-Arena startet Herrsching gut, bleibt nach 82 Minuten aber ohne Erfolgserlebnis.

Es war vieles möglich an diesem letzten Spieltag der regulären Punkterunde in der VBL. Der Aufsteiger vom Ammersee war nach Brandenburg gereist, um bei den Netzhoppers Punkte zu entführen. Ein 3:0 hätte den Herrschinger Volleyballern sogar noch Platz sieben bescheren können. Entsprechend motiviert legte der GCDW los, erwischte den besseren Start. Es leuchtete gar ein 21:14 von der Anzeigetafel, der Satzgewinn war greifbar nah. "Ein konzentrierter und perfekter Beginn", wie GCDW-Trainer Max Hauser sagte. Im Nachsatz merkte er aber an: "Vielleicht hatten wir den Gegner zu sehr im Griff. Jedenfalls schlichen sich Fehler ein und Königs Wusterhausen drehte den Rückstand noch um."

Das 26:28 nach 30 Minuten hatte Folgen. Hauser: "Das brachte uns völlig aus dem Konzept und wir hatten danach im Aufschlag und Angriff nicht mehr die Besonnenheit, die uns am Anfang auszeichnete." Die Statistik sagt dazu: drei Aufschlagsfehlern in Satz eins folgten derer vier in Durchgang zwei, sieben waren es dann in Abschnitt drei. Der Verlust von Satz zwei und drei hat Herrschings Trainer Max Hauser daher gar nicht gefallen: "Wir werden darüber reden, was passiert ist - und versuchen, daraus zu lernen."

Positiv war für den GCDW an diesem Abend, dass in der Abschlusstabelle der achte Platz trotz der Niederlage Bestand hatte. Zwischenzeitlich drohte sogar das Abrutschen auf den neunten Rang. Mitteldeutschland führte zeitgleich beim TV Rottenburg mit 2:0 nach Sätzen. Ein 3:0-Sieg hätte die Piraten auf Platz acht gebracht. Außerdem hätten auch die Netzhoppers profitiert und wären auf Platz sechs gerutscht. Aber die Rottenburger drehten das Match vor 2.100 Zuschauern in der Paul-Horn-Arena von Tübingen und gewannen 3:2 - in der Tabelle blieb alles wie es war: Rottenburg qualifiziert sich als Sechster direkt für die Play-offs, Siebter sind die Netzhoppers, gefolgt vom GCDW. Die Herrschinger bekommen es damit in den Pre-Play-offs mit dem CV Mitteldeutschland zu tun. Womöglich wären dem GeilstenClubderWelt die Coburger als Gegner lieber gewesen, schließlich gingen beide Bayern-Derbys an das Team von Max Hauser. Aber es sollte nicht sein.

Sicher schmerzt die Niederlage bei den Netzhoppers etwas. Aber der Blick auf die erspielten 20 Punkte dürfte alle Beteiligten mehr als zufrieden stimmen. Und der Heimvorteil in den Pre-Play-offs ist ebenfalls gesichert. Für einen Aufsteiger kann sich diese Bilanz mehr als sehen lassen. "Am Ende sind wir Achter geworden und haben unser korrigiertes Saisonziel erreicht," sagt Coach Hauser nicht ohne Stolz. "Nun gilt es, das dritte neue Ziel nach Klassenerhalt und achtem Platz zu erreichen. Und das heißt: Play-offs!"

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