Pre-Play-offs: Mitteldeutschland kommt - nicht nur sportlich wird es schwer für den GCDW

Pre-Play-offs: Mitteldeutschland kommt - nicht nur sportlich wird es schwer für den GCDW

Die Pre-Play-offs stehen an. Am Mittwoch um 20 Uhr kommt mit CV Mitteldeutschland ein starker Gegner in die Nikolaushalle. In der Serie "best-of-three" geht es um den Einzug ins Viertelfinale. GCDW-Trainer Max Hauser taxiert die Chancen auf 50:50.

Es ist das Match des Achten gegen den Neunten aus der Normalrunde. In der Abschlusstabelle der VBL trennten beide Teams nur zwei Punkte, jeweils sechs Siege stehen für beide Mannschaften zu Buche. Um gegen die Piraten erfolgreich zu sein, hat GCDW-Trainer Max Hauser zuletzt die Vormittagseinheiten verschärft. "Wir müssen vor allem in der Mitte hellwach sein und dagegenhalten", gibt Hauser die Parole für Mittwoch aus.

Sollte es so laufen wie beim letzten Aufeinandertreffen Anfang Februar, wäre der Übungsleiter sicher zufrieden. Das 3:1 machte die klare 0:3-Auswärtsschlappe vergessen und hiefte den GCDW auf den achten Platz, der den Heimvorteil für die Serie bringt. Bei der Heimstärke beider Teams könnte das letztlich den Ausschlag für das Weiterkommen geben. 

Für das Spiel am Mittwoch wird Hauser seine gewohnte Formation umbauen müssen. Den zuletzt so gut aufgelegten Flo Malescha plagen Knieprobleme. Sein Einsatz ist unwahrscheinlich. Aber mit Kapitän Benedikt Doranth und Julius Höfer hat Hauser zwei Alternativen auf dem Zettel, die "auf einen Einsatz brennen." Seit seiner Schulterverletzung ist Höfer jedoch kaum zum Einsatz gekommen. "Wir müssen sehen, ob sich die mangelnde Spielpraxis bemerkbar macht", sagt sein Übungsleiter. 

So viel zum Sportlichen. Die Serie steht unter ganz besonderen Vorzeichen. Am Mittwoch wäre Dennis Hefter, der Libero von Chemie Volley, 22 Jahre alt geworden. Sein tragischer Unfalltod am Abend des 23. Februar am Bahnhof Leuna hat ganz Volleyball-Deutschland erschüttert. Auch GCDW-Coach Max Hauser ringt um Worte: "Es ist eine ganz schwierige Situation - für beide Mannschaften. Dennis war im letzten Aufeinandertreffen MVP und hätte am Spieltag Geburtstag gehabt. Da kommt einiges zusammen." In Spergau war der Schock entsprechend groß, das Training wurde erst am Donnerstag wieder aufgenommen. Die Verantwortlichen haben es den Spielern überlassen, ob sie zu den Spielen antreten wollen und können.

Aus Respekt an Hefters Tod wird es daher "zu Beginn nicht euphorisch sein. Eine gemeinsame Aktion beider Mannschaften ist wohl geplant", blickt GCDW-Trainer Hauser voraus.

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