GCDW scheitert an Abwehrbollwerk - 1:3 gegen Mitteldeutschland

GCDW scheitert an Abwehrbollwerk - 1:3 gegen Mitteldeutschland

Pre-Play-off Teil eins geht an Mitteldeutschland. Am Mittwoch unterliegt der GCDW in der Nikolaushalle den Piraten mit 1:3 (21:25, 17:25, 30:28, 18:25). Vor rund 850 Zuschauern beißen sich die Herrschinger an der Abwehr der Gäste die Zähne aus.

Der GeilsteClubderWelt tut sich zu Beginn schwer, 5:10 heißt es schnell, Coach Max Hauser nimmt eine Auszeit. Zwar bringen einige Aufschläge von Luke Smith wieder Hoffnung (8:11), doch vieles bleibt Stückwerk. CV Mitteldeutschland spielt variabler und hat auch das Glück, dass die Aufschläge des GCDW nicht funktionieren. Die Piraten wirken wacher, spielfreudiger. So legt Zuspieler Florian Völker den Ball elegant zum 18:23 im Feld des GCDW ab. Kurze Zeit später heißt es 21:25.

In Satz zwei sollte es besser werden. GCDW-Coach Max Hauser stellt um, bringt in der Mitte Michael Wehl für Thomas Ranner. Und der Tausch macht sich gleich bemerkbar. Wehl bringt Schwung, blockt sicher und greift gut an. Allerdings dauert diese Phase nicht lang genug, der GCDW gerät wieder ins Hintertreffen. Aus dem 6:8 bei der technischen Auszeit wird ein 7:13. In dieser Phase hadert der GCDW auch mit Schiedsrichterentscheidungen, die alle für Mitteldeutschland ausfallen. Die Herrschinger lassen sich aus dem Konzept bringen, der Rhythmus ist futsch. Auch der Wechsel von Luke Smith auf Florian Malescha, der trotz Knieproblemen aufläuft, bringt in diesem Satz nichts mehr. Mit 17:25 geht auch dieser Durchgang an die Gäste.

Nach der Pause kämpft sich der GeilsteClubderWelt zurück ins Match. Libero Sebastian Prüsener sprüht vor Einsatzfreude, hechtet nach jedem Ball - und zieht seine Mannschaftskameraden mit. Die Aufschläge kommen nun besser und im Angriff sind etliche sehenswerte Aktionen dabei, die das Publikum wachrütteln. Julius Höfer serviert ein Ass zum 20:18, doch vorbei ist der Satz noch lange nicht. Die Piraten wehren sich, können ausgleichen, es entwickelt sich die spannendeste Phase des gesamten Spiels. Letztlich ist der GCDW obenauf, gewinnt den Durchgang mit 30:28 und darf wieder hoffen.

Der vierte Satz beginnt ausgeglichen, Florian Malescha gelingt ein spektakulärer Schmetterschlag zum 9:10 die Linie entlang. Doch die Gäste sind einen Tick besser an diesem Abend. Allen voran Mittelblocker Michael Amoroso (später MVP) wird von Zuspieler Florian Völker immer wieder in Szene gesetzt. So sehr sich der GCDW auch müht, fast alle langen Ballwechsel gehen an Mitteldeutschland. Nach 107 Minuten Spielzeit heißt es 18:25 - und damit 1:3 nach Sätzen. 

Das erste Spiel nach Dennis Hefters Unfalltod - vor dem Match trugen alle Spieler schwarze Aufwärm-T-Shirts mit der Rückennummer 14, außerdem verzichteten die Gastgeber auf das Showelement zu Beginn, stattessen gab es eine Schweigeminute, die Piraten spielten ganz in schwarz, die GCDW-Spieler trugen Trauerflor - bestritt Chemie Volley voll konzentriert und gewann letztlich verdient. GCDW-Coach Max Hauser wusste nach der Begegnung, woran es lag: "Wir haben zu viele Aufschlagfehler gemacht, ganz klar. Aber Mitteldeutschland hat sehr gut in der Abwehr gestanden, toll gekämpft. Selbst durch gute Aufschläge konnten wir sie nicht in Bedrängnis bringen."

Am Samstag (19.30Uhr, Jahrhunderthalle Spergau; VBL-Live-Stream) steht das zweite Match der Serie best-of-three auf dem Programm. Coach Hauser wünscht sich "ein bisschen mehr Glück für uns und, dass die Piraten ein wenig mehr Fehler machen wie heute. Denn es wäre schade, wenn es für uns das letzte Heimspiel der Saison gewesen wäre." Bei einem GCDW-Sieg würde das entscheidende dritte Spiel am kommenden Mittwoch (11. März, 20 Uhr, Nikolaushalle) wieder in Herrsching stattfinden. 

 

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