GCDW wirft alles in die Waagschale - und scheitert an den Piraten

GCDW wirft alles in die Waagschale - und scheitert an den Piraten

GCDW-Trainer Max Hauser hat es sich so gwünscht und wird nicht enttäuscht. Sein Team kämpft am Samstag bei Chemie Volley Mitteldeutschland aufopferungsvoll, muss sich aber erneut mit 1:3 (22:25, 27:25, 21:25, 20:25) geschlagen geben.

Die Saison ist für den GeilstenClubderWelt vorbei. Im zweiten Match der Pre-Play-offs unterliegt der GCDW vor rund 860 Zuschauern in der Jahrhunderthalle in Spergau und verpasst damit den Einzug ins Viertelfinale. Dass die Serie mit 0:2 verloren geht, ist für GCDW-Trainer Max Hauser aber nicht schlimm: "Wir haben heute alles gegeben. Die Jungs haben die Bälle ins Gesicht bekommen, haben alles reingeworfen, was ging, sich nicht geschont."

Zwei Beispiele: Flo Malescha dürfte wegen seiner Kniebeschwerden eigentlich gar nicht auflaufen, stellt sich aber in den Dienst der Mannschaft. Libero Sebastian Prüsener hechtet nach jedem Ball, muss aber Mitte des dritten Satzes raus, weil ein Finger kapital verbogen ist. Bis dahin scheint der GCDW auf gutem Weg. Nach dem Verlust des ersten Satzes geht Druchgang zwei an die Jungs vom Ammersee. Prüseners Aus ist ein schwerer Schlag, Kapitän Bene Doranth springt als Libero ein und stemmt sich gegen das Ausscheiden. "Ich muss dem Team ein riesen Kompliment machen. Alle sind an ihre Grenzen gegangen. Es gab tolle Ballwechsel."

An diesem Abend sind laut Hauser die Aufschläge des GCDW "stark verbessert. Aber Mitteldeutschland war heute in der Annahme überlegen. Daher ist der Sieg der Piraten nicht unverdient."

Sicher war die Enttäuschung über das Ausscheiden in den Pre-Play-offs zunächst groß, aber nach dem Duschen ist die Stimmung beim GCDW ausgelassen. Und das völlig zu Recht. "Wir haben eine absolut super Saison gespielt. Alle sind zufrieden", sagt Max Hauser. "Natürlich hätten wir gerne weiter gespielt und möglicherweise das Viertelfinale erreicht. Aber wir sind nicht bei Wünsch-Dir-was. Es ist Leistungssport - und das ist gut so."

Überhaupt ist zu bedenken, woher der GCDW kommt. Als Aufsteiger die Punkterunde mit Platz acht abzuschließen - das alles mit den bekannten Problemen bei den Hallenkapazitäten und einem Mini-Etat - ist aller Ehren wert. "Man darf die Ansprüche nicht zu hoch schrauben und undankbar sein", resümiert Hauser. "Wenn ich mich erinnere, wie hart wir für die Bundesliga gekämpft haben, all die Zweifel, die wir beseitigt haben ... das relativiert vieles."

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