Düren bärenstark - GCDW unterliegt glatt

Düren bärenstark - GCDW unterliegt glatt

Im zweiten Heimspiel der Saison kann der GeilsteClubderWelt nicht an die Leistung gegen Lüneburg anknüpfen. Am Samstag unterliegen die Herrschinger den SWD powervolleys Düren nach 81 Minuten mit 0:3 (19:25, 20:25, 21:25) - "völlig verdient", wie GCDW-Trainer Max Hauser nach der Partie zugibt.

Der GCDW hatte sich vorgenommen, die powervolleys mit Aufschlägen unter Druck zu setzen. Doch dieses Rezept hatten offenbar die Gäste auch für sich ausgesucht - und setzten dies auch kompromisslos um. Die 1.000 Zuschauer in der erneut ausverkauften Nikolaushalle taten alles, um ihr Team im Spiel zu halten. Denn zu Beginn steht es schnell 2:7, doch nun gelingen einige Aktionen, es steht nur noch 9:12. Aber die Gäste legen rechtzeitig eine Schippe drauf. Dürens Zuspieler Metthew West schlägt ein Ass, wenig später legt Sebastian Gevert einen krachenden Aufschlag nach. Immer wieder kommt Hoffnung beim GeilstenClubderWelt auf, wenn Daniel Malescha (später MVP) schmettert. Letztlich geht der erste Satz aber mit 19:25 verloren.

In Durchgang zwei läuft es nicht besser. Zwar ist der Start (5:5) noch ausgeglichen, Düren legt erneut einen Zwischenspurt ein, bevor es brenzlig wird. 12:17 steht es, als Coach Max Hauser Thomas Ranner bringt, der wie schon in Bühl aushilft. Mit ihm kommt Stimmung ins Team, nun gelingen einige Punkte zum 15:19 am Netz. Ein Führungswechsel gelingt aber nicht mehr, der Satz geht mit 20:25 verloren.

Nach der Pause läuft es beim GeilstenClubderWelt rund, 5:4 und 6:5 heißt es zu Beginn. Doch die Führung ist nicht von Dauer. Wieder gelingen Dürens Linkshänder Gevert gute Aufschläge, Zuspieler Shibo Yu verteilt die Bälle klug. Zwar bleibt Herrsching dran (17:21), wieder ein Ass und ein Dreier-Block gegen Daniel Malescha besiegelten nach dem 21:25 die deutliche Niederlage.

Nach dem Match lobte Dürens Trainer Anton Brams: "Es war toll, heute hier zu spielen, die Stimmung war super." Er zeigte sich zufrieden, dass sein Team so konzentriert ans Werk gegangen ist: "Ich war über die gesamte Spielzeit angespannt, weil ich dachte, es könnte mit dem Publikum im Rücken einen Moment geben, in dem das Spiel kippt."

GCDW-Coach Max Hauser haderte mit der Leistung seiner Schützlinge. "Wir haben in keiner Phase das gespielt, was ich mir vorstelle. Ich bin nicht zufrieden, wir können besser spielen", sagte der Übungsleiter und schob nach: "Wir werden daran arbeiten, damit wir trotz unseres kleinen Kaders in den wichtigen Spielen im November zum Erfolg kommen." Nach der Kritik ließ Hauser das Publikum aber auch wissen, "dass wir nicht erwarten dürfen, die Gegner jedes mal mit einem Feuerwerk aus der Halle zu schießen."

Julius Höfer brachte es wie sein Trainer auf den Punkt: "Das war nichts. Mir hat heute der Kampf ein wenig gefehlt." Einen Grund für die Leistung hatte der GCDW-Angreifer ebenfalls parat: "Leider konnten wir wegen einiger kleiner Verletzungen nicht komplett trainieren. Das merkt man gegen ein Spitzenteam wie Düren." Jetzt müssen die Herrschinger ihre Kräfte schnell wieder bündeln, denn am Mittwoch steht bereits das Pokal-Achtelfinale auf dem Programm.

 

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