Mit Herz und Biss zur Sensation - GCDW besiegt Rhein-Main 3:0

Mit Herz und Biss zur Sensation - GCDW besiegt Rhein-Main 3:0

Der GeilsteClubderWelt hat es wieder getan: In einem begeisternden Match besiegt das Team von Trainer Max Hauser den bisherigen Tabellenführer United Volleys Rhein-Main mit 3:0 (25:18, 25:23, 25:17) und fährt überraschend den nächsten Dreier ein. Acht Punkte bedeuten aktuell den sechsten Platz in der VBL.

In der erneut gut besuchten Nikolaushalle war es am Samstag ein Abend, bei dem alles zusammenpasste für den GCDW. Genau so hatte es sich Trainer Max Hauser vorgestellt. "Wir wussten, wenn wir einen guten Tag haben und der Gegner vielleicht nicht seinen besten, können wir Sätze gewinnen", wiederholte der Coach hinterher seine Gedankenspiele aus der Trainingswoche. "Und wer Sätze gewinnen kann, kann auch punkten." Dass es derer gleich drei werden, hatten sie sich im GCDW-Lager wohl nur erträumt.

In jedem Fall traten die Gastgeber von Beginn an mit breiter Brust auf. Der Auswärtserfolg gegen Rottenburg und die Gewissheit vom Saisonauftakt (3:2 gegen Lüneburg), zu Hause auch Topteams ärgern zu können, hat den GCDW gut starten lassen. 5:1 und 6:2 steht es schnell, bevor sich die United Volleys etwas fangen und sich auf GCDW-Topscorer Daniel Malescha einstellen. Das zwischenzeitliche 9:9 schockt den GeilstenClubderWelt aber nicht, im Gegenteil: Das Hauser-Team legt noch eine Schippe drauf. Gute Aufschläge von Julius Höfer, einige sehenswerte Angriffe von Daniel Malescha - und sogar im Block gibt es die ersten Erfolge zu verzeichnen. Kapitän Patrick Steuerwald bejubelt das 16:12 ausgelassen. Diesen Vorsprung rettet Herrsching bis in die Schlussphase, in der die Aufschläge knallhart über das Netz segeln und die Gäste-Annahme ins Wanken bringen. Nach einem Malescha-Aufschlag kommt die Annahme nicht gut, der Dreier-Block des GCDW bringt den Satzball zum 24:18. Den Deckel auf Durchgang eins macht Daniel Malescha drauf.  Sein Aufschlag kann von den United Volleys nicht mehr entschärft werden.

Nach dem Satzgewinn sind die Herrschinger weiterhin bissig und führen erneut. Immer mehr Erfolg bringen die Angriffe über die Mitte: Zuspieler Patrick Steuerwald variiert gekonnt, setzt Roy Friedrich und Peter Ondrovic in Szene. Vor allem der Slovake erwischt einen guten Tag und wird später zum MVP gekürt. Sein Trainer Max Hauser sagt nach dem Match: "Es freut mich sehr für Peter, dass er heute so ein gutes Spiel gemacht hat. Er ist noch ein junger Spieler, daher sind Leistungsschwankungen normal. Zuletzt hat er nicht gut aufgeschlagen, diesmal dafür umso besser." 12:6, 14:7 und 16:9 sind die Zwischenstände für den GeilstenClubderWelt, der sich in einen Rausch gespielt hat. Allerdings lässt sich dieses Niveau nicht halten. Der GCDW produziert einige Fehlaufschläge, die Annahme wackelt ein wenig - die Gäste sind plötzlich hellwach und holen auf. 24:20 heißt es bereits, als nach einem klugen Lob der Kanadier Bryan Fraser für die United Volleys zum Aufschlag kommt. Zwei Service-Winner bedeuten das 24:23 - doch dann schlägt der Heimvorteil zu. Fraser riskiert alles, wirft den Ball zum Aufschlag hoch, der aber die Decke berührt. Punkt zu 25:23 und Satz zwei für Herrsching!

Aus der Pause kommen die United Volleys mit Wut, wollen das Spiel drehen. 2:5 heißt es, ehe sich der GCDW wieder fangen kann und kontert. Zum 6:7 und 8:7 steht der Block und mit ihm die Halle. Der GeilsteClubderWelt ist an diesem Abend bissig und wild entschlossen aus dem einen Punkt drei zu machen. Ein krachender Angriff bringt das 18:14 - Gästetrainer Michael Warm nimmt die nächste Auszeit. Doch selbst die bringt nichts mehr für den Tabellenführer, der nach zuletzt vier Siegen in Serie diesmal das Nachsehen hat. Peter Ondrovic sorgt mit einem Ass für das 20:15, die Vorentscheidung. Weitere harte Aufschläge folgen, der Block zum 23:16 ist ein Genuss, der in den Satz- und damit in den Matchgewinn mündet.

Gästetrainer Michael Warm erkennt nach dem Match neidlos an, dass "die Herrschinger sehr gut aufgeschlagen haben." Seinem Team ist es "nicht gelungen , Aufschlag und Annahme konstant zu halten." Trotzdem ging er mit seiner Mannschaft nicht hart ins Gericht: "Schließlich wissen wir, dass es schwer ist, hier zu spielen. Außerdem müssen wir auf unsere Bilanz blicken. Und die ist für einen Aufsteiger immer noch sehr positiv."

Herrschings Trainer Max Hauser stimmte seinem Kollegen zu: "Wir haben mit viel Herz aufgeschlagen. Klar, es gab auch einige Fehler, aber wir haben uns dadurch nicht entmutigen lassen. Dank der tollen Stimmung hier in der Halle ist auch gegen ein Topteam etwas möglich. Die United Volleys haben bislang sehr konstant gespielt, da haben wir gehofft, dass es vielleicht nicht immer so gut läuft. Heute werden es ein paar Prozent weniger gewesen sein - das hat uns natürlich geholfen."

Im Vorfeld wurde viel geschrieben über das Duell der Topscorer der Liga. Auch hier in diesem Vergleich geht der Punkt an den GCDW: Daniel Malescha kam auf 26 Punkte, Christian Dünnes brachte es für seine United Volleys auf neun Zähler. Ein rundum gelungener Abend für den GeilstenClubderWelt.

 

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