Berlin erneut zu stark - GCDW verliert im Pokal 0:3

Berlin erneut zu stark - GCDW verliert im Pokal 0:3

Die letzten beiden Siege aus der Bundesliga bedeuten einen Aufwärtstrend beim GeilstenClubderWelt, aber für eine Pokalsensation reicht es nicht. Das Team vom Max Hauser unterliegt am Mittwoch in der Max-Schmeling-Halle bei den Berlin Recycling Volleys mit 0:3 (9:25, 19:25, 16:25) und scheidet damit im Viertelfinale aus.

Wie im letzten Jahr heißt für den GCDW die Endstation im Pokal Berlin. Damals endet das Achtelfinale in der Nikolaushalle 0:3, dieses Ergebnis wiederholte sich nun im Volleyball-Tempel Max-Schmeling-Halle. Die Volleyballer vom Ammersee haben sich gegenüber ihrer Aufstiegssaison spielerisch klar gesteigert, aber Berlin ist noch außer Reichweite. Dass die Hauptstädter in diesem Jahr endlich auch um den Pokal-Titel mitspielen wollen, merkte man deutlich. Die Konzentration beim Tabellenführer der VBL war da, die Männer in den Lederhosen wurden keinesfalls unterschätzt.

Satz eins begann ausgeglichen, der GeilsteClubderWelt konnte bis zum 5:8 halbwegs mithalten. Dann aber erhöhten die Gastgeber den Aufschlagdruck und um die Herrschinger war es geschehen. Die Annahme funktionierte nicht mehr. Sinnbildlich: Beim Service-Winner von Berlins Paul Lotmann zum 21:6 wurde Philip Trenkler geradezu abgeschossen. Wenig später, nach nur 20 Spielminuten, war der Spuk vorüber: 9:25 aus Sicht der Herrschinger.

Aufgeben wollte das Hauser-Team indes nicht. In Durchgang zwei lief es deutlich besser, die Annahme wurde stabiler. Davon profitierte Zuspieler Tobias Neumann, der Jung-Vater Patrick Steuerwald vertrat und nun besser variieren konnte. Über die Mittelposition tun sich immer wieder Lücken auf, die der GeilsteClubderWelt nutzt und das Spiel halbwegs offen gestaltet. Bis zum 7:8 sind die Gäste dran, aber Berlins Robert Kromm zeigt sich wenig nachsichtig und überwindet den GCDW-Block ein ums andere Mal. Auch davon lässt sich das Hauser-Team nicht entmutigen, Libero Ferdinand Tille hält einige Bälle spektakulär im Spiel. Der lange Ballwechsel zum 16:22 geht dank großem Einsatz an den GCDW. Gegen Ende des Satzes wird auch noch die Blockarbeit belohnt. Dreimal packen die Mittelblocker Michi Wehl, der erstmals seit seiner Verletzung durchspielen darf, und Roy Friedrich zu. Doch mehr als das 18:23 ist nicht drin, zu konsequent und klar sind die Aktionen der Hausherren. Der GCDW muss auch Satz zwei (19:25) abgeben.

In Satz drei das gleiche Bild. Der GeilsteClubderWelt hat einige gute Aktionen, Einsatz und Abwehrarbeit stimmen, aber die Recycling Volleys haben immer eine Antwort parat. Zum 6:10 verwandelt Roy Friedrich ein Zuspiel von Tobias Neumann (später zum MVP aus den Reihen des GCDW gekürt), Berlins Nicolas Le Goff (MVP bei den Gastgebern) kann das auch und erstickt jegliche Hoffnung. Hinzukommt, dass der GeilstClubderWelt zwar mit Risiko serviert, aber zu viele Fehler macht. Das 16:24 resultiert aus einem Fehlaufschlag, den fälligen Matchball verwandeln die Berliner gleich im ersten Versuch. Nach etwas mehr als einer Stunde war der Pokal für Herrsching beendet.

Es hat also nicht sollen sein für den GCDW, für den alles hätte zusammenpassen müssen, um eine Sensation gegen ein Top-Team zu schaffen. Aber die Recycling Volleys hatten etwas dagegen und waren ganz klar der verdiente Sieger. Immerhin konnte Trainer Max Hauser den Reservisten etliche Spielanteile verschaffen, was für den Liga-Alltag noch wichtig werden könnte. 

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