GCDW "einfach gut drauf" - 3:0 gegen die Netzhoppers

GCDW "einfach gut drauf" - 3:0 gegen die Netzhoppers

Teil eins der wichtigen Woche verläuft nach Wunsch. Am Mittwochabend besiegt der GeilsteClubderWelt in der heimischen Nikolaushalle die Netzhoppers KW Bestensee mit 3:0 (25:15, 25:20, 25:21) und hält die Gäste damit in der Tabelle auf Distanz.

GCDW-Trainer Max Hauser hatte vor dem Match gegen den direkten Verfolger aus Brandenburg vorgegeben: Es wird darauf ankommen, dass die beiden Nationalspieler Patrick Steuerwald und Ferdinand Tille trotz der Olympiaenttäuschung zu ihrer Form finden. Gespräche wurden geführt - mit Erfolg. Beide Leistungsträger gaben ihrem Team den gewohnten Halt, Zuspieler Steuerwald wurde nach der Partie sogar als MVP geehrt. Das dürfte dem wegen Krankheit verhinderten Trainer gefallen haben. Sein Vertreter, Co-Trainer Uwe Lindemann, wirkte nach der Begegnung jedenfalls sehr zufrieden und sagte knapp: "Wir waren heute einfach gut drauf."

Wie gut der GeilsteClubderWelt drauf war, zeigte sich gleich in Satz eins. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase gab es den ersten Weckruf durch eine gute Aktion über Julius Höfer, der das 4:3 erzielte. Es folgten druckvolle Aufschläge, darunter einige von Michi Wehl, der diesmal fast durchspielen durfte. Zur ersten technischen Auszeit steht es bereits 8:4 und die Gastgeber bleiben konsequent. Nach der Auszeit der Netzhoppers beim Stand von 12:9 kommt Herrschings stärkste Phase im ersten Durchgang. Patrick Steuerwald variiert beim Service, streut auch ein paar kurze Aufschläge ein, Daniel Malescha vollendet: Das 17:9 markiert Steuerwald per Netzroller-Ass, das 18:9 zaubert der Diagonalangreifer durch einen Lob. Julius Höfer steuert das 20:11 durch einen sehenswerten Rückraumangriff bei, bis schließlich Mittelblocker Roy Friedrich den Sack zumacht. Das 24:15 besorgt er durch einen Angriff über seine Position, sein Netzroller bringt das nächste Ass zum 25:15. 

In Satz zwei geht es zunächst munter weiter mit Punkten für den GeilstenClubderWelt. Daniel Malescha stellt von der Aufschlaglinie schnell ein 3:0 her. Der Block des GCDW, im Vergleich mit Königs Wusterhausen viel stärker, erhöht auf 5:1, Roy Friedrich besorgt das 6:3. Die Gastgeber spielen wie aus einem Guss - doch langsam kommen die Gäste aus Brandenburg auf, werden gefährlicher in Aufschlag und Angriff. Nach einem Netzhoppers-Ass steht es nur noch 12:9, wenig später muss der GCDW den Ausgleich zum 17:17 hinnehmen. Es geht nun einige Punkte lang hin und her, ehe Julius Höfer eine schöne Kombination zum 21:20 abschließt. Diese Aktion bringt einen kleinen psychologischen Vorteil - der GCDW ist in dieser entscheidenden Phase hellwach. Nach einem erneuten Punkt durch Höfer (23:20) sorgt letztlich Kapitän Patrick Steuerwald mit einem Servicewinner für das 25:20.

Durchgang drei ist wie eine Kopie des zweiten Satzes, nur von Beginn an ausgeglichen. Kein Team kann sich absetzen, bis es wieder in die Schlussphase geht. Ab dem 21:20 gelingen dem GCDW wieder die entscheidenden Punkte. Daniel Malescha bringt seinen Angriff durch, Philp Trenkler passt gut auf und versenkt einen Ball direkt. Gleich der erste Matchball sitzt: Der GCDW-Block sorgt für den Schlusspunkt zum 25:21.

Die Erleichterung beim GeilstenClubderWelt war nach dem Match spürbar. Schließlich galt es dem selbst auferlegten Druck standzuhalten, einen direkten Konkurrenten zu distanzieren. Interims-Trainer Lindemann: "Ich freue mich sehr, dass wir die drei Punkte geholt haben und den Abstand vergrößern konnten." Der vierte Saisonsieg bedeutet zwölf Punkte in der Tabelle der VBL und damit fünf Punkte Vorsprung auf die Netzhoppers sowie Rottenburg.  

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