GCDW mit steigender Form zum Meister - Sorgenkind Steuerwald

GCDW mit steigender Form zum Meister - Sorgenkind Steuerwald

Für den GeilstenClubderWelt sind es historische Spiele. Erstmals in der Vereinsgeschichte stehen die Herrschinger Volleyballer in einem Viertelfinale (Serie best-of-three) um die Deutsche Meisterschaft. Der Gegner könnte kaum schwerer sein: Am Samstag (19.30Uhr, live auf sportdeutschland.tv) geht die Reise zum Meister und Rekordchampion VfB Friedrichshafen.

Für GCDW-Trainer Max Hauser steht fest: "Friedrichshafen ist mit der stärkste Gegner, den man kriegen kann." Gegen den Rekordmeister und Hauptrundenzweiten vom Bodensee ist das Hauser-Team klarer Außenseiter. Aber kampflos will sich der Übungsleiter nicht ergeben. "Wir wollen ein unangenehmer Gegner sein", so Hausers Marschroute. Überhaupt ist es nicht nach der Vorstellung des Trainers, ein Spiel schon von vornherein abzugeben. "Ich rechne mir trotz der Rollenverteilung etwas aus." Hoffnung machen Hauser die jüngsten Trainingsleistungen: "Im Training präsentierten sich alle Spieler richtig gut und mit ansteigender Form." Insbesondere auf den Außenpositionen hat Herrschings Coach die Qual der Wahl. Florian Malescha hat sich nach langer Verletzung wieder zurückgemeldet, Philip Trenkler kam in Rottenburg ins Spiel und machte seine Sache ordentlich. Auch Bene Doranth steht parat, Julius Höfer und Daniel Malescha sind gesetzt.

Einziges Sorgenkind im GCDW-Kader ist Zuspieler Patrick Steuerwald. "Er hat immer noch Probleme mit seinem Daumen", berichtet Hauser. "Richtig gut wird es bei ihm wohl diese Saison nicht mehr." Aber Wohl dem, der in Tobias Neumann eine echte Alternative auf der Spielmacherposition hat. Beim Pre-Playoff-Spiel in Rottenburg kam unter anderem mit Neumann die Wende zum Guten. Das Spiel in Tübingen hat gezeigt, dass der GeilsteClubderWelt durchaus in prekären Situationen bestehen kann. Die radikalen Wechsel gingen gut. "So eine große Umstellung ist immer mit Risiko verbunden, selten bringen solche Maßnahmen Erfolg - diesmal hat es geklappt," so Hauser nach der Achterbahnfahrt zum Einzug ins Viertelfinale.

Dieser Mut und eine Portion Unbekümmertheit könnten den Herrschingern durchaus nutzen. Schließlich liegt der Druck eindeutig bei den Hausherren. Neben den ohnehin hohen Ansprühen am Bodensee sind kürzlich die Ambitionen auf die Meisterschaft noch verdeutlich worden. Stelian Moculsecu, seit 1997 beim VfB und mit 13 Meisterschaften, 13 Pokalsiegen und einem Champions League-Erfolg der deutsche Erfolgstrainer schlechthin, wird nach dieser Saison in Friedrichshafen aufhören. Klar, dass sich der 65-Jährige standesgemäß mit dem Titel vom Bodensee verabschieden möchte. Vielleicht kann der GCDW aus dieser Situation Kapital schlagen.

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