Satzgewinn beim Rekordmeister: GCDW schlägt sich wacker

Satzgewinn beim Rekordmeister: GCDW schlägt sich wacker

Die GCDW-Volleyballer machen ihre Versprechung wahr. Am Samstag ist der GeilsteClubderWelt im Viertelfinales zur deutschen Meisterschaft ein unangenehmer Gegner. Beim Rekordmeister VfB Friedrichshafen gelingt mit dem Satzgewinn ein Achtungserfolg. Spiel eins geht mit 1:3 (15:25, 17:25, 25:20, 25:14) verloren.

In der ZF-Arena war sicher nicht zu erwarten, dass die Herrschinger den Ton angeben. Doch sie schlagen sich ganz wacker, halten gegen den klar favorisierten Rekordmeister gut mit. Das ist es, was Max Hauser von seinen erneut in pink gewandeten Schützlingen erwartet hat.

Auf der Zuspielposition schenkt der TSV-Übungsleiter Tobias Neumann das Vertrauen, auf Außen beginnt Flo Malescha. Satz eins ist vor rund 2.000 Zuschauern bis zum 6:8 nahezu ausgeglichen. Dann rächt sich, dass der GeilsteClubderWelt die Bälle nicht auf den Boden bringt. Die Abwehr des VfB arbeitet gut, so dass sich die Herrschinger nach 22 Minuten mit 15:25 geschlagen geben müssen. Für Durchgang zwei nimmt Trainer Max Hauser eine Änderung vor. Philip Trenkler kommt für Flo Malescha und zeigt eine solide Annahmeleistung. Wieder spielt der GeilsteClubderWelt nach einem 1:6 gut mit, Bene Doranth kommt bei diesem Spielstand für Julius Höfer. Daniel Malescha, mit 13 Punkten erneut Herrschings bester Scorer, bringt seinen Angriff durch, sein folgender Aufschlag bedeutet das 5:9. Der GCDW schafft es, den Druck zu erhöhen, nun macht auch der Meister etliche Fehler. Der sechste Fehlaufschlag bringt die Gäste vom Ammersee auf 16:17 heran. In der Schlussphase legen die Häfler aber einen Zahn zu, vor allem Baptiste Geiler serviert stark. Letztlich geht auch der zweite Satz mit 17:25 verloren.

Aber aufgeben will der GeilsteClubderWelt noch lange nicht. Angefeuert von den mitgereisten Schlachtenbummlern, mit Trommeln, Transparent und riesiger Plastik-Weißwurst bewaffnet, spielt Herrsching auch nach der Pause gut mit. Diesmal profitiert der GCDW allerdings nicht von den Fehlern des VfB, sondern zeigt selbst sein Können. Julius Höfer trägt in der Anfangsphase das Spiel der Gäste. Zwar liegt der das Hauser-Team nur knapp mit 9:10 zurück, aber der Trainer hat scheinbar einiges gesehen, was es zu verbessern gilt. Max Hauser rüttelt seine Spieler noch einmal richtig wach und hat genau das Richtige getan. Daniel Malescha gleicht kraftvoll zum 10:10 aus. Roy Friedrich gelingt im dritten Anlauf das 11:10, das 13:12 besorgt sein Mittelblocker-Kollege Peter Ondrovic. Philip Trenkler drückt im eins-gegen-eins den Ball zum 14:12 ins Feld des VfB. Als es mit 16:13 in die zweite technische Auszeit geht, tobt der GCDW-Fanblock. Lange bleibt der GeilsteClubderWelt in Führung und lässt sich auch durch das 19:19 von Baptiste Geiler nicht aus der Ruhe bringen. Das 22:20 besorgt erneut Daniel Malescha, der mit einem Lob die Abstimmungsprobleme beim VfB ausnützt. 23:20 steht es nach einem Block, die beiden restlichen Punkte besorgt Zuspieler Tobias Neumann mit zwei Service-Winnern. Das 25:20 nach 27 Minuten war der lang ersehnte erste Satzgewinn beim Favoriten.

Leider konnten die Herrschinger diese Leistung nicht in Satz vier hinüberretten. Insbesondere Adrian Gontariu, später zum MVP gewählt, hatte nun starke Momente. Er machte in der Anfangsphase den Unterschied, der GCDW kam mit 5:8 ins Hintertreffen. Die starken Aufschläge von Baptiste Geiler brachten danach die frühe Vorentscheidung. Das 6:12 war für den GCDW nicht mehr aufzuholen. Favorit Friedrichshafen verwandelte nach 98 Minuten per Lob den zweiten Matchball.

Der VfB führt in der Serie best-of-three nun mit 1:0, aber der GeilsteClubderWelt dürfte Lunte gerochen haben. Am Donnerstag um 20 Uhr werden Max Hauser und sein Team in der Nikolaushalle alles daran setzen, um wieder Satz oder sogar noch mehr zu holen.

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