GCDW zum Abschluss der englischen Woche beim TVR

GCDW zum Abschluss der englischen Woche beim TVR

Der GeilsteClubderWelt hat ein großes Pensum zu absolvieren. Nach dem Pokalerfolg in Aachen am Mittwoch geht es für das Team von Max Hauser in der Bundesliga zum TV Rottenburg. Aufgeschlagen wird am Samstag (19.30 Uhr, live auf sportdeutschland.tv) in der Paul Horn-Arena.

Das Match in Tübingen ist für einen GCDW-Akteur sicher etwas ganz besonderes: Tom Strohbach wechselte im Sommer nach zwei Spielzeiten beim TVR vom Neckar an den Ammersee. Strohbach wurde nach seiner Hachinger Zeit sofort zum Leistungsträger und bestätigte diese Entwicklung bei seinem Debüt im Herrschinger Trikot. Gegen die Netzhoppers zeigte der Außenangreifer warum er vor der Saison als ein Wunschspieler von Trainer Max Hauser galt. Auch auf der anderen Seite des Netzes wird ein alter Bekannter zu sehen sein. Philip Trenkler ging den umgekehrten Weg und schlägt jetzt für das Team von Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger auf. Mehr als diese Personalien interessiert Herrschings Trainer Max Hauser sicherlich das Auftreten der gesamten Mannschaft. Klares Saisonziel des GCDW ist es, auswärts öfter zu punkten. Wobei Rottenburg bereits in der letzten Saison ein gutes Pflaster war. In der Punkterunde gewannen die Jungs vom Ammersee mit 3:1 und legten in den Pre-Playoffs ein 3:2 nach, das den Einzug ins Viertelfinale brachte. Ein gutes Pflaster also für Max Hauser, der nach dem glatten 3:0 zum Saisonauftakt auf die Euphoriebremse trat: "Wir werden noch viele Situationen erleben, in denen es schlecht läuft. Dann erst zeigt sich, wie gut wir sind." Naturgemäß sind Durchhänger auf gegnerischem Parkett häufiger, auch deshalb ist das erste Auswärtsspiel der Saison ein echter Gradmesser.

Im Pokal konnte der GeilsteClubderWelt indes Kräfte sparen und beweisen, dass auch hinter der ersten Sechs Potential vorhanden ist. Bei Drittligist PTSV Aachen siegte der GCDW am Mittwoch trotz Rotation auf vier Positionen souverän mit 3:0 (25:15, 25:21, 25:17). Diagonalspieler Johannes Kessler, normalerweise in der Zweiten aktiv, bekam ein Sonderlob vom Trainer. "Er hat sehr ordentlich gespielt und die positiven Eindrücke aus der Vorbereitung bestätigt." Außerdem durfte Tobias Neumann Regie führen, Neuzugang Nicolai Grabmüller spielte in der Mitte ebenso durch wie Bene Doranth. Der Linkshänder befindet sich nach der langen Beachsaison wie Julius Höfer, der zu Hause blieb, in aufsteigender Hallenform. Die etlichen positiven Aspekte überwogen. Nur ein Wunsch wurde Coach Hauser nicht erfüllt: "Im Viertelfinale hätte ich gerne einen attraktiven Gegner, der nicht allzu weit weg ist. Am liebsten hätte ich natürlich ein Heimspiel." Das Los bestimmte jedoch, dass der GCDW in der Runde der letzten Acht zu den powervolleys nach Düren reisen muss. Dort gab es in der letzten Saison in der Liga überhaupt nichts zu holen. Eine weitere gute Gelegenheit also, um sich auswärts zu profilieren.
Zunächst heißt das Ziel, am Wochenende in Rottenburg zu bestehen. Dann wäre Max Hauser mit der anstrengenden englischen Woche sicher mehr als zufrieden.

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