Pokalhelden hellwach - 3:0 gegen den VCO

Pokalhelden hellwach - 3:0 gegen den VCO

Die Herrschinger Pokalhelden zeigen keinerlei Müdigkeit: Am Samstag gewinnt der GeilsteClubderWelt mit 3:0 (25:13, 25:20, 25:9) gegen den VCO Berlin. 750 Zuschauer feiern in der Nikolaushalle den dritten Saisonsieg und den Einzug ins Pokal-Halbfinale.


 

Zu Beginn der Begegnung dominiert Herrschings Nummer 10, Tom Strohbach. Die ersten GCDW-Punkte gehen alle auf sein Konto. Doch die Junioren aus Berlin bleiben dran. Eine energische Phase der Hausherren bringt den ersten kleineren Vorsprung (12:9) - das Zeichen für das Hauser-Team ordentlich Gas zu geben. 16:10 steht es bereits, als ein Strohbach-Ass im Berliner Feld einschlägt. Zwei Blocks zum 19:11 und zum 23:13 sind die Vorboten: Satz eins geht mit 25:13 an den TSV Herrsching.

Den zweiten Durchgang dominiert der spätere MVP Roy Friedrich. Zum 5:2, 7:4 und 8:6 ist der Mittelblocker erfolgreich, jeweils gekonnt in Szene gesetzt von Patrick Steuerwald. Insgesamt kommt Friedrich auf 11 Punkte, nur Tom Strohbach und Julius Höfer (beide 14 Zähler) sind besser. Zwar können die Berliner wieder aufholen (11:11), allen voran ist Egor Bogatech durch seine Aufschläge aufgefallen, aber der Favorit setzt sich wieder ab. Flo Malescha mit Gefühl zum 12:11 sowie Höfer mit einem Monster-Block (13:11) geben das Signal zum Endspurt. Nun machen die Aufschläge der Herrschinger den Unterschied. Nicolai Grabmüller überzegte in dieser Disziplin und machte über die Mitte den Deckel (25:20) drauf. 

Satz drei war dann eine deutliche Angelegenheiit für den GeilstenClubderWelt. Tobias Neumann führte statt Patrick Steuerwald Regie; Bene Doranth war bereits Ende des zweiten Satzes für Flo Malescha im Spiel. Nicolai Grabmüller legte erneut eine Aufschlagserie hin, stellte auf 13:4 und vollendet schließlich nach Zuspiel von Libero Ferdinand Tille zum 25:9. Nach 67 Minuten war das Spiel Geschichte und drei Punkte auf dem Herrschinger Konto.

Berlins Trainer Johan Verstappen meinte hinterher: "Wir haben einfach zu viele Fehler gemacht. So kann man gegen eine Mannschaft wie Herrsching nicht bestehen." Seine Ziele für die Junioren-Nationalmannschaft liegen momentan eh jenseits der Resultate. "Wir wollen gegen jede Mannschaft weniger Fehler machen. Schließlich ist im Januar unser wichtiges Quali-Turnier, in dem wir bestehen wollen." Auf Herrschinger Seite war das Spiel nicht unebdingt das beherrschende Thema, wenngleich André Bugl betonte: "Das Publikum hat Fachwissen bewiesen und die Halle gegen einen vermeintlich leichten, aber attraktiven Gegner sehr gut gefüllt." Natürlich schwingt bei den Verantwortlichen immer noch Verbitterung mit, wenn es um das Thema Heimrecht im Pokal-Halbfinale geht. "Die Entscheidung ist sehr schade. Wir haben aber ein Signal an die VBL gesendet, dass wir diesen Standort unbedingt hier behalten wollen", sagte der Marketing Manager. GCDW Trainer Max Hauser ergänzte: "Eigentlich ist es eine Schande, dass wir hier in der gesamten Region keine taugliche Halle haben. Wir sollten daher alle gemeinsam ein Zeichen an die Politik senden und uns Gehör verschaffen, dass dieses Thema angegangen wird." Kurz darauf ging der Blick des Übungsleiters aber zum nächsten Spiel, das bereits am Sonntag (14.30Uhr, Nikolaushalle) gegen Rhein Main stattfindet. "Die Jungs sind gut drauf und haben Bock auf Volleyball", hat Max Hauser erkannt. "Letztes Jahr haben wir gegen Frankfurt unser bestes Spiel gemacht. Und wir wollen auch diesmal alles geben und unser bestes Volleyball abrufen." Nach dem Trainertalk rief der Hallensprecher noch zu einem stimmungsvollen Mannschaftsbild inmitten des Publikums - der standesgemäße Abschluss nach Liga-Erfolg und Pokal-Triumph.

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