GCDW in Bühl wenig berauschend

GCDW in Bühl wenig berauschend

Das 1:3 (20:25, 22:25, 25:20, 13:25) am Samstag beim TV Ingersoll Bühl nervt GCDW-Trainer Max Hauser. "Es war wahrlich kein berauschendes Spiel. Wir haben letztlich verdient verloren", sagt der Übungsleiter nach dem Match vor 1.200 Zuschauern in der Großsporthalle.

Neben den Defiziten im spielerischen Bereich hat Hauser erkannt, dass "wir uns nach strittigen Entscheidungen aus dem Konzept haben bringen lassen." So geschehen im ersten Satz, als die Gastgeber zwar die langen Ballwechsel gewinnen, der GeilsteClubderWelt aber immer an sich glaubt. 12:17 steht es bereits, die Herrschinger kämpfen sich auf 18:19 heran, verlieren dann aber in der turbulenten Schlussphase die Übersicht. Neben dem 20:25 gibt es nach Gelb gegen Libero Ferdinand Tille auch noch eine rote Karte gegen den GCDW. Später trifft es auch die Gastgeber, Tille bekommt in Satz vier auch noch eine rote Karte. Hauser reibt sich verwundert die Augen: "Insgesamt drei rote Karten in einem Match habe ich bis dahin auch noch nicht erlebt. Es war emotional, obwohl die Sätze nicht wirklich eng waren."

Die Körpersprache bei den Herrschingern bleibt trotzdem positiv, in Durchgang zwei führen sie 15:14 und sind bis in die Schlussphase hinein nur knapp hinten. 19:20 steht es, als der GeilsteClubderWelt am Drücker ist: die Bühler Annahme segelt nach einem guten Aufschlag von Tom Strohbach ans Netz, der Ball rollt sich ein und die Gäste bringen das Spielgerät nicht heraus. Eine vertane Großchance. Nun ist Bühl wieder oben auf. Die Rettungsversuche von Ferdi Tille und Tom Strohbach bleiben ohne Erfolg, ein Rückraumangriff besiegelt schließlich das 22:25.

In Satz drei stellt Trainer Max Hauser um. Florian Malescha kommt für Benedikt Doranth ins Spiel - der Druck des GCDW wächst. Malescha findet sich gut in die Partie hinein, erzielt im Angriff das 3:2 und hat starke Aufschläge mitgebracht. Dafür gab es nach dem Spiel ein Sonderlob vom Trainer. "Flo Malescha und Julius Höfer waren überdurchschnittlich", sagte Hauser. 8:5 steht es nach dieser kleinen Serie und die Herrschinger können sich in diesem Durchgang dank erhöhtem Aufschlagdruck mit 25:20 behaupten. Im vierten Satz folgt dann aber wieder ein Rückschritt, der in einem 13:25 endet. Die Analyse von GCDW-Coach Max Hauser ist schonungslos: "Wir haben es nicht geschafft, auf allen Positionen das zu spielen, was wir wirklich können. Mit der Annahme bin ich nicht zufrieden. Wir sind einfach zu verkrampft aufgetreten." Mit der Niederlage im "Sechs-Punkte-Spiel" gegen die Bisons und deren 3:0-Erfolg vom Sonntag gegen den VCO Berlin sind die Herrschinger nun auf Platz sieben abgerutscht. Zum Glück ist bis Platz fünf alles dicht beisammen.

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