Qual der Wahl gegen TVR

Qual der Wahl gegen TVR

"Das erste Spiel im neuen Jahr ist immer eine Wunderkiste", sagt GCDW-Trainer Max Hauser. Am Samstag (19 Uhr, live auf sportdeutschland.tv) kommt mit dem TV Rottenburg der Tabellenachte in die Nikolaushalle. Hauser hat erstmals seinen kompletten Kader zur Verfügung.

Herrschings Trainer Max Hauser blickte fast schon suchend in der Trainingshalle umher, doch es stimmte tatsächlich: Der GeilsteClubderWelt kann seit Jahresbeginn komplett trainieren. "Das erste Mal seit Saisonbeginn", schob Hauser zufrieden hinterher, der vor Weihnachten in argen Personalnöten war. Die Mittelblocker sind nun alle wieder fit, Matthew Tarantino findet sich immer besser zurecht. "Somit habe ich auch auf der Diagonalposition die Qual der Wahl", sagt Hauser, der mit Julius Höfer mehr als eine Alternative präsentieren kann. "Wer von beiden spielt, kann ich noch nicht sagen", hält sich der GCDW-Coach noch bedeckt. Die Personalentscheidung auf der zweiten Außenposition scheint aber bereits getroffen: Kapitän Bene Doranth wird wohl beginnen, "da Rottenburg sein Lieblingsgegner ist", so Hauser.

Um die Playoff-Ambitionen zu untermauern, will der GeilsteClubderWelt dieses Heimspiel gewinnen. Dafür wurde im Training kräftig geschuftet. Wie versprochen nahm sich der Trainerstab die Defizite vor. Ein Schwerpunkt wurde mit Blick auf die Statistik in der Blockarbeit (Blockquote Platz zehn) gelegt. Sicher ein entscheidendes Element, um auch das Rückspiel zu gewinnen. Im Hinspiel war es beim 3:2-Erfolg sehr knapp. "Wir hatten viel Glück", erinnert sich Herrschings Trainer an den zweiten Saisonsieg Ende Oktober. "Ich erwarte wieder ein richtig enges Spiel." Schließlich hat sich der TVR seither gesteigert: die drei wichtigen Spiele gegen Solingen, den VCO Berlin und die Netzhoppers wurden gewonnen, zuletzt konnte dem großen VfB Friedrichshafen sogar ein Satz abgeluchst werden. Vergessen scheinen die vielen Negativerlebnisse aus der Vorsaison, als der Abstieg mit letzter Kraft verhindert werden konnte. "Rottenburg hat sich in den letzten fünf Spielen richtig stark präsentiert", lobt Hauser. "Uns erwartet ein Gegner mit guten Spielern und viel Kampfkraft." Ein mögliches Plus für die Rottenburger, die nur drei Punkte hinter dem GCDW rangieren: sie haben am 28.12. gegen den VfB gespielt, sind also voll im Rhythmus geblieben. Der GeilsteClubderWelt gönnte seinen Spielern dagegen eine Pause. "Ich bin eigentlich kein Fan davon", gibt Coach Hauser zu. "Doch wir hoffen, dass die kurze Pause allen ein wenig gut getan hat."

Überhaupt können sich die Herrschinger Fans auf spannende Heimspiele freuen. Alle Gegner, die in die Nikolaushalle kommen, sind in Reichweite, teilweise vielleicht noch einen Schritt voraus, an guten Tagen aber schlagbar. "Es wird einiges los sein", freut sich auch Max Hauser auf die Rückrunde. Am meisten freut sich Hauser aber aktuell über seine vielen personellen Alternativen - die Qual der Wahl eben.

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