Auch im dritten Anlauf gehen die WWK Volleys Herrsching leer aus gegen die Powervolleys Düren.Glatt mit 0:3 (21:25, 23:25, 20:25) verlieren die Lederhosen-Träger gegen die Powervolleys.

Herrschings Cheftrainer Bob Ranner zeigte sich dennoch nicht unzufrieden mit dem Auftritt seines Teams. „Düren hat es geschafft, sehr viele Elemente stabil zu halten.“

 

Gegenüber dem siegreichen Karlsruhe-Spiel änderte Ranner seine Startformation auf einer Position. Auf Außen begann erstmals der wiedergenesene Denis Kaliberda. Für ihn rückte Jannik Sambale auf die Ersatzbank. Neben Kaliberda spielte Laurenz Welsch auf Annahme/Außen. Ferner spielten Tobias Hosch (Zuspiel), Simon Gallas (Diagonalangriff), Keisuke Matsuo (Libero) sowie Gustavo Oscar Bryan Àvila und Bastian Korreck (Mittelblock).

 

Über die gesamten 90 Minuten Spielzeit waren die Westdeutschen das präsentere Team. Bei den Ammerseern fehlte etwas das Feuer. Im ersten Satz lagen die Hausherren früh zurück. Schnell hatte Ranner seine beiden Auszeiten verbraucht (1:4, 6:11). Auf mehr als drei Zähler kamen die Herrschinger nie heran. Egal was den Lederhosen-Trägern gelang, Düren hatte stets die bessere Antwort parat.

Im zweiten Durchgang konnten die Herrschinger das Geschehen länger offen gestalten, doch Mitte des Satzes ging dieser dann erneut stiften. Auch weil der Aufschlag verloren ging. Der in der Schlussphase für den glücklosen Lauren Welsch eingewechselte Jannes Wiesner brachte zwar frischen Wind ins Herrschinger Spiel, konnte den Satzgewinn aber auch nicht mehr herbeiführen.  Nach der Zehn-Minuten-Pause sahen die 700 Zuschauer im BMW Park zunächst willige Herrschinger. Doch wieder waren es die Gäste, die eine Schippe drauflegen konnten. Wieder waren es nur wenige Ballwechsel im Mittelteil, die das Pendel zu Gunsten der Powervolleys ausschlugen ließen.

Nach 90 Minuten machte Dürens eingewechselter Ryan Poole den Deckel drauf. „Wir können uns nichts vorwerfen“, meinte ein dennoch nicht zufriedener Denis Kaliberda.