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100 für Erste Liga

Es werden 100 Sponsoren a 1000 Euro für den Erhalt der Ersten Liga.

100 Sponsoren á 1000 Euro zum Erhalt der 1. Bundesliga. Sportlich so gut wie in keinem Jahr zuvor, beschäftigt sich der Verein nun mit der Zukunft in der Volleyball Bundesliga und setzt einmal mehr auf die Stärke des Kollektivs - am 01. März startet die Aktion „100 für Erste Liga“.

„Ja wir stellen das Projekt erste Liga auf den Prüfstand“, so Geschäftsführer und Teammanager Fritz Frömming. Nach knapp vier Jahren im Volleyball Oberhaus wird der weitere Weg des GCDW in der Volleyball Bundesliga hinterfragt. Gerade in der Saison in der es sportlich so gut läuft wie noch nie und wo die Herrschinger einmal mehr für Aufsehen und Begeisterung in der Szene sorgen.

„Wir stecken sehr viel Arbeit in die Konzeption der Zukunft, und in die Vision wie Volleyball Bundesliga in der Region langfristig erfolgreich sein kann - wir haben einen Plan und ein Konzept das funktioniert, das merkt man an den Erfolgen und der Entwicklung der letzten Jahre, doch wir haben auch eine Verantwortung gegenüber allen Beteiligten an diesem Projekt. Angefangen bei den Helfern, den Spielern, bis hin zu uns selbst als Verantwortliche“, so der 55-jährige Geschäftführer.

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Denn eines ist nach fast vier Jahren klar - es sind die Menschen in und um den Verein, die trotz schwierigster Voraussetzungen (nur eine Trainingszeit in Herrsching, Umbau der Nikolaushalle zur Event-Arena binnen weniger Stunden, einer der geringsten Etats im deutschen Profivolleyball, u.v.m. ) diese einzigartige Geschichte ermöglicht haben und für die der Club in der Sportwelt, sogar über Landesgrenzen hinaus, riesigen Respekt erfährt. Doch eben diese Menschen sind es, die ohne strukturelle Verbesserungen nun an Ihre Grenzen stoßen, sodass hier für die Fortführung eben dieser Geschichte dringend Fortschritte gemacht werden müssen.
Doch wie so oft im Leben kosten eben genau diese Verbesserungen Geld. Geld, das beim aktuellen Jahresetat bei weitem fehlt. „Wir haben in intensiven Diskussionen und Arbeitskreisen einen Plan erstellt, und klare Eckpfeiler für den weiteren Weg abgesteckt, die wir mit den Sponsoren und Region erreichen müssen, um auch weiterhin Sportgeschichte schreiben zu können und dieser Region dieses gesellschaftliche Event und diesen beeindruckenden Sport mit seinen Persönlichkeiten und Helden zu ermöglichen“, so Marketingmanager André Bugl.

Konkret heißt das, man müsse seinen Gesamtetat um Minimum 30% erhöhen und die Sponsoringeinnahmen auf 500.000 Euro aufstocken. Hierfür ist ein Schritt von 150.000 Euro Mehreinnahmen notwendig. „Gelingt es uns nicht, so sehen wir das Projekt 1.Bundesliga für die Saison 2018/2019 in diesem Maße nicht mehr umsetzbar und werden uns mit einer Alternative beschäftigen müssen“, so Bugl weiter.

Man habe sich in den letzten Jahren wirtschaftlich kontinuierlich und ordentlich weiterentwickelt, doch um die nächste notwendige Entwicklungsstufe als Verein zu erreichen ist jetzt ein großer Schritt notwendig. „Mit Volleyball verdient man in Deutschland als Club kein Geld, ganz im Gegenteil - wenn nicht die wirtschaftlichen Voraussetzungen durch Sponsoren abgedeckt werden können, muss am Ende irgendein Gönner ran“, berichtet Frömming. Dieser Gönner seien in den vergangenen Jahren die drei GCDW-Verantwortlichen Frömming, Hauser und Bugl selbst gewesen. Einen sechsstelligen Betrag hat man gemeinsam in das Projekt investiert, um es am Ammersee zu ermöglichen. „Aber wir sind halt keine Multi-Millionäre, bei uns sind die Möglichkeiten hier jetzt dann irgendwann erschöpft.“

Um die Lücke zu füllen und den Etat aufzustocken möchte die Club-Verantwortlichen allerdings auch keine Luftschlösser bauen. „Auf den einen großen Sponsor zu hoffen, der dann mal 500.000 Euro in die Hand nimmt wäre fahrlässig - natürlich ist jeder herzlich willkommen und wird mit offenen Armen empfangen, falls jemand daran Interesse hat, aber unsere größten Chancen haben wir in anderen Bereichen“, so das Fazit von Frömming.

„Wir werden mit 100 für Erste Liga vom 01. bis 24. März eine Aktion schalten bei der wir wieder auf die Kraft der Gemeinschaft setzten. Wir haben eine wirtschaftliche starke Region, der wir hier ein gesellschaftliches Großprojekt geschaffen haben, das viele Menschen begeistert, und das in allen Altersklassen und durch alle Gesellschaftsschichten hinweg verbindet. Jetzt brauchen wir die Region und suchen 100 Sponsoren die jeweils 1000,00 Euro Sponsoring machen“, erklärt Bugl den Ablauf der Aktion. „Wir wollen keine Almosen, sondern wollen Partnerschaften entwickeln, so wie mit den bestehenden Sponsoren - jeder soll für sein Geld ein kleines Sponsoringpaket bekommen, bei dem er zum einen das Bestehen des Projektes ermöglicht, aber auch durch Präsenzen im Rahmen der Aktion als Unternehmen wahrgenommen werden kann.“ Alle teilnehmenden Unternehmen werden so Mitglied im „Club der 100“. Neben einer speziellen „100 für Erste Liga“ LED-Bandensequenz, gibt es außerdem ein Paar Freikarten, eine Präsenz auf geilsterclubderwelt.de und eine exklusives und limitiertes Sponsoren-Andenken.

Mitmachen kann jeder - einfach eine E-Mail mit dem bekundeten Interesse an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! senden. „Wir verfahren hier genauso wie damals bei unserer Aktion zum Eintritt in die Bundesliga und werden den Betrag natürlich erst dann einfordern, wenn wir auch in der ersten Bundesliga bleiben“, erklärt Bugl. „Entweder schaffen wir es und bleiben erstklassig, oder wir schaffen es nicht und gestalten eine alternative Zukunft des GCDW.“

Gesellschafter und Trainer Max Hauser sieht die Aktion in mehrerer Hinsicht als richtungsweisend: „Die Region hat jetzt die Chance zu zeigen, ob Sie sowas wie Volleyball Bundesliga hier haben möchte, oder nicht. Wir haben diese Möglichkeit fernab jeglicher Logik hier geschaffen - dafür wurden wir anfangs belächelt, teilweise bekämpft und jetzt sind wir eines der größten Sportevents im Umfeld von München und haben den deutschen Meister geschlagen. Wenn das so weitergeführt werden soll, dann benötigen wir jetzt eine entsprechende Wertschätzung in Form von neuen Unterstützern.“

Die Aktion beginnt mit dem Donnerstag, den 1. März und endet mit dem letzten Heimspieltag der laufenden Punkterunde am 24.03.2018

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