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Am Ende ist ein 3:0 ein 3:0

20231215_GCDW-Haching_0106 Die WWK Volleys feiern die 3 Punkte, Foto: Steffen Eirich

Keine Blöße gaben sich die WWK Volleys Herrsching und haben auch ihre nächste Pflichtaufgabe gelöst. Die Ammerseer besiegten gestern Abend im oberbayerischen Derby den TSV Haching München klar mit 3:0 (25:20, 26:24, 25:18). Der Spielverlauf war aber deutlich enger als es den Gastgebern lieb war.

Vor 1.100 Zuschauern im BMW Park mussten sich die Herrschinger mächtig strecken. "Sie haben uns ordentlich gefordert", lobte Cheftrainer Thomas Ranner die unterlegenen Gäste aus der Münchner Vorstadt. Mit dem drei Siegerpunkten war Ranner zufrieden, mit dem Spiel seines Teams allerdings nicht unbedingt.

In der Tabelle kletterte der Pokalfinalist vom Ammersee nach dem sechsten Saisonsieg vorerst auf den dritten Platz, die Hachinger verharren nach der achten Saisonpleite weiterhin auf dem vorletzten Rang. Der letzte Play off-Platz ist aber dennoch in Reichweite.

Zum Mann des Spiels avancierte Herrschings Filip John. Der Diagonalangreifer kam auf 18 Angriffspunkte. Bei den unterlegenen Hachingern konnten Außenangreifer Austin Matautia (9 Punkte) und Zuspieler Eric Paduretu gefallen.

Erstmals konnte Herrschings Cheftrainer Thomas Ranner seinen Vielspielern eine kleine Verschnaufpause gönnen. So starteten Severin Brandt für Eric Burggräf im Zuspiel und Joel Schneidmiller für Theo Timmermann auf Annahme/Außen. Uch Libero Ryan Manoogian wirkte im zweiten und dritten Durchgang mit. Vor allem Zuspieler Brandt machte seine Sache mehr als ordentlich. "Mich freut es für Severin." Die Hachinger verlangten der umformierten Herrschinger Truppe alles ab. Für einen Satzgewinn langte es aber dennoch nicht. Nach 83 Minuten verwandelte Gold-MVP John den ersten Matchball für die WWK Volleys Herrsching.

"Wir finden gut uns ins Spiel rein. Aber wir haben nicht so den Zugriff bekommen", sagte Filip John. Aber: "Am Ende ist ein 3:0 ein 3:0."

Am kommenden Samstag steht das nächste oberbayerische Derby an. Dann gastieren die WWK Volleys Herrsching beim Aufsteiger ASV Dachau. "Das wird ne coole Sache in dem Hexenkessel", freut sich Zuspieler Severin Brandt. Nach seiner couragierten Leistung gegen Haching darf sich der 19-Jährige sicherlich auf weitere Einsatzzeiten freuen.