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Ein Punkt für die Moral

OM301106_DxO WWK Volleys auswärts in Ludwigsburg, Foto: Stefanie Keppler

Knapp mit 2:3 (19:25, 22:25, 25:21, 25:19, 17:19) verloren die WWK Volleys Herrsching bei den Barock Volleys MTV Ludwigsburg und verpassten im Kampf um die Play off-Plätze wichtigen Boden gut zu machen.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten und zwei verlorenen Sätzen kämpften sich die Lederhosenträger stark ins Spiel zurück, holten sich die Durchgänge drei und vier. Im Tiebreak waren dann schließlich die Gastgeber das glücklichere Team. Der vierte Matchball brauchte die Entscheidung für Ludwigsburg.

Durch den Punktgewinn behaupten die Herrschinger zumindest den achten Platz in der Tabelle.

„Wir müssen besser aufschlagen", sagte Coach Thomas Ranner vor dem Spiel beim Streamingdienst DYN auf die Frage was besser klappen müsse als beim mit 0:3 verlorenen Hinspiel. Da leistete sich sein Team in drei Sätzen 26 Fahrkarten. Das klappte allerdings nur so semi. Diesmal waren es in fünf Sätzen 34 Aufschlagfehler.

Folgen Startformation schickte Ranner schickte wie schon gegen ins Rennen: Tobias Hosch (Zuspiel), Simon Gallas (Diagonalangriff), Denis Kaliberda und Jannes Wiesner (Annahme/Außenangriff) sowie Gustavo Oscar Bryan Àvila und Bastian Korreck (Mittelblock).

Für den diesmal glücklosen Simon Gallas kam Mitte des zweiten Satzes Niklas Uhl. Der Ex-Dachauer hatte großen Anteil an der Aufholjagd und war vor allem im extrem spannenden Entscheidungssatz der Go to-guy im Herrschinger Spiel.

Die Gastgeber erwischten den deutlich besseren Start ins Spiel. Während die Ammerseer an der Aufschlaglinie und im Angriff noch nicht da waren, zogen die Hausherren früh davon. Beim Stande von 3:10 hatte Ranner bereits beide Auszeiten verbraucht. In der Folge wurde es nicht wirklich besser. Ludwigsburg verwaltete die komfortable Führung und holte sich souverän den ersten Satz. 

Im zweiten Druchgang ging es lange Zeit hin und her. Bis in die Crunchtime konnte sich kein Team entscheidend absetzen. Doch Ranner schien in der Zehn-Minuten-Pause die richtigen Worte an sein Team gefunden zu haben. Fast wie ausgewechselt agierten die Herrsching in der Folge. Mit 25:21 und 25:19 holten sich die WWK Volleys die Sätze drei und vier. 

Im Tiebreak waren die Gastgeber dann aber wieder auf der Höhe. Es entwickelte sich ein echtes Herzschlagfinale. Fast schon bezeichnend, dass auch der Entscheidungssatz in die Verlängerung ging. Zunächst ließen die Herrschinger beim Stande von 14:13 einen Matchball ungenutzt, wehrten in der Folge drei Ludwigsburger Matchbälle ab. Doch nach 126 Minuten machte schließlich Barock Volleys-Diagonalangreifer Nyherowo Omene den Deckel drauf.

In der Tabelle bleibt zunächst fast alles beim alten. Die Ludwigsburger behaupten mit 33 Punkten den sechsten Platz. Dahinter folgen Freiburg und Herrsching mit 30 bzw. 26 Zählern. Aktuell nicht in den Play offs wären die Netzhoppers (25) und die Baden Volleys Karlsruhe (22).