Von Dirk Schiffner auf Montag, 11. Mai 2026
Kategorie: News: 1. Volleyball Bundesliga

Neuer Headcoach bei den WWK Volleys München

Herrsching und Haching bündeln die Kräfte und genau deswegen wird im Hintergrund bereits seit Jahresbeginn fleißig am Projekt und dem Erstliga-Team gearbeitet. Die neuen WWK Volleys München nehmen Kurs auf die Saison 2026/2027 und verkünden jetzt die erste Neubesetzung einer der Schlüsselpositionen: Neuer Headcoach wird Tomasz Wasilkowski.

Der Name des zukünftigen Trainers der WWK Volleys ist kein Unbekannter, denn Tomasz Wasilkowski ist in der deutschen Volleyball-Bundesliga definitiv schon erfahren. Nach einigen Jahren als Co- und auch Cheftrainer in der polnischen Liga wagte er sich 2018 erstmals in deutsche Gefilde und fungierte bei keinen Geringeren als dem frisch gebackenen Meister BR Volleys als Co-Trainer. Auf den Geschmack gekommen setzte er seine Karriere als Cheftrainer bei den Netzhoppers und im Anschluss bei NawaRo Straubing in der Frauenliga fort. Auch international konnte der inzwischen 42-jährige Einiges an Erfahrung sammeln, unter anderem als Co-Trainer in der französischen Liga, der kroatischen Nationalmannschaft und zuletzt beim polnischen Club Stal Nysa. Nun freut Tomasz sich, wieder zurück in der deutschen Liga zu sein und die Club-Verantwortlichen freuen sich, dass er beim Münchner Projekt mit an Bord ist. Denn in den Gesprächen mit Max Hauser und Mihai Paduretu stellte sich schnell heraus, dass die „endlose Leidenschaft für diesen schönen Sport" nicht nur die beiden ehemaligen Konkurrenten auf ihrem gemeinsamen Weg verbindet, sondern auch bei Tomasz stark verankert ist.

Tomasz greift nicht nur auf seinen Wissensschatz als Universitätsdozent zurück, sondern auch auf seine langjährige Erfahrung an der Seitenlinie: „Ich liebe Volleyball und ich liebe es, ein Team weiterzuentwickeln. Für mich bedeutet das, mit klaren Ideen und Zielen zu arbeiten. Ich möchte Spieler formen, ihnen helfen, ihre Träume zu verwirklichen. Das ist es, was ich in den letzten 22 Jahren getan habe."

Der Fokus in den nächsten Wochen und Monaten liegt vor allem in der Saisonvorbereitung: „Denn hier kann man als Trainer die gesamte Saison gewinnen oder verlieren – es ist extrem wichtig, das zu verinnerlichen", sagt Wasilkowski. Spieler und Coach müssen sich erst einmal kennenlernen, sehen, wer man ist und in welche Richtung man sich bewegen kann. „In den ersten Wochen werde ich viel beobachten, zuhören und lernen müssen. Gleichzeitig möchte ich dem Team als Ganzes und jedem Spieler individuell eine klare Richtung vorgeben", so Wasilkowski.

„Wir wollen zeigen, dass das Wort 'unmöglich' nur etwas für Verlierer ist. Wir müssen verstehen, wer wir sind und wofür wir stehen wollen. In der Vergangenheit waren meine Teams immer top organisiert und kämpferisch – das sind die Grundpfeiler und Charakteristika meiner Arbeit. Mit dieser Einstellung und etwas Glück kann das eine sehr interessante Saison werden. Ich hoffe wirklich, dass alle Beteiligten viel Freude daran haben werden und freue mich auf das Umfeld und die Fans von Herrsching, über München bis nach Haching."

Auch in Sachen Kaderplanung sind die WWK Volleys mitten in den finalen Zügen, wie Max Hauser bekannt gibt: „Wir haben schon einige Gespräche abgeschlossen und sind noch bei der ein oder anderen Position in finalen Gesprächen – die Fans können sich als freuen, dass wir auch in Sachen Kader zeitnah unsere Verkündungen starten."