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Beim Baden drei Punkte mitgenommen

Beim Baden drei Punkte mitgenommen

Der GCDW Herrsching gewinnt am vergangenen Samstagabend in Durmersheim mit 3:0 (26:24; 27:25; 25:20). Nach einigen Schwierigkeiten bei der Anfahrt finden die Herrschinger nicht wirklich ins Spiel und liegen in allen Sätzen zunächst zurück, bevor sie am Ende doch alle drei Sätze für sich entscheiden können. Entscheidenden Anteil hat dabei der zweite Zuspieler Florian Panev, der nach seiner Einwechslung eine hervorragende Leistung abliefert.

 

Wie erwartet wurde es nicht leicht in Durmersheim. Die heimstarken Badener bereiteten dem GeilstenClubderWelt vor allem zu Beginn der Sätze einige Schwierigkeiten. Dass man allerdings bereits bei der Anfahrt Schwierigkeiten haben würde, damit hatten auch die Herrschinger im voraus nicht gerechnet. Ein Stau auf der Autobahn sorgte für eine Verzögerung und eine nicht planmäßige Ankunft, die die direkte Spielvorbereitung allerdings nur ein wenig beeinträchtigte.

Dennoch hat der GCDW gleich zu Beginn seine Probleme ins Spiel zu finden - früh gerieten die Volleyballer vom Ammersee in Rückstand und konnten den ersten Satz erst spät zum 26:24 drehen. Zur Wende in Satz eins hatte vor allem auch Johannes Kessler beigetragen, der für Patrick Steffen eingewechselt wurde. Beinah identisch verlief der zweite Satz - Durmersheim vor seinen rund 200 heimischen Zuschauern mit der zwischenzeitlichen Führung, bevor Trainer Max Hauser den an diesem Tag eher schwachen Zuspieler Mirko Schneider durch Florian Panev ersetzt. Und der zeigt, dass er sich nicht im Schatten des im Dezember verpflichteten Schneider verstecken braucht, sondern sich in den letzten Monaten gute weiterentwickelt hat. Der junge Panev findet schnell in die Partie und trägt einen großen Teil dazu bei, dass auch der zweite Satz noch zum 27:25 gedreht werden kann.

„Flo hat für uns heute nicht nur den zweiten Satz gedreht, sondern am Ende auch das Spiel gewonnen“, so Spielertrainer Max Hauser, der an diesem Abend auch selbst ran musste, da der etatmäßige Libero Sebastian Prüsener aufgrund seiner Kapselverletzung am Finger ausfiel.

Nicht ganz so knapp wurde es dann im dritten Satz, doch auch hier lag Herrsching zu allererst mit 1:4 hinten. Dann folgte aber schnell die Wende und der dritte Satz geht mit 25:20 an die Gäste vom Ammersee. Herrsching am Ende des Tages zwar nicht mit einer Glanzleistung, aber immerhin sind die GCDW Volleyballer in Baden nicht baden gegangen - meint auch Hauser nach dem Spiel: „Im großen und ganzen muss man denke ich mit den drei Punkten einfach zufrieden sein - für uns zählt jetzt das nächste Heimspiel gegen Schwaig, die haben uns im Hinspiel geschlagen und das soll in unserer eigenen Halle natürlich nicht nochmal passieren.“

Wichtig war der Sieg der Herrschinger auch beim Blick auf die Tabelle - Tabellenführer Leipzig ließ nämlich gegen den Tabellendritten Rüsselsheim federn und verlor das Spitzenspiel der zweiten Bundesliga mit 1:3. Dadurch rückt der TSV Herrsching bis auf sieben Punkte an die Leipziger ran und kann gleichzeitig den Abstand auf die Rüsselsheimer halten.

Am 15.03. geht es dann im Freudenhaus der Liga in Herrsching weiter - der SV Schwaig aus Franken ist zu Gast beim GeilstenClubderWelt und unter dem Motto „Bundesliga Kunterbunt“ soll den Herrschinger Fans beim vorletzten Heimspieltag in dieser Saison ein wahres Spitzenderby geboten werden. Anpfiff ist wie gewohnt um 20 Uhr in der Nikolaushalle Herrsching.