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"Match verloren, Saisonziel noch da"

IMG-20190308-WA0006 Bauchladung bei den Netzhoppers: Die WWK Volleys unterliegen KW mit 1:3 und müssen nun schnell wieder aufstehen.

Der GeilsteClubderWelt verliert am Donnerstag mit 1:3 (19:25, 25:18, 23:25, 23:25) bei den Netzhoppers KönigsWusterhausen. Letztlich fehlt dem Team von Max Hauser in den entscheidenden Phasen nur ein kleines Stückchen. Am Samstag geht es bereits weiter zum VCO Berlin.

Das für die Playoff-Platzierung so wichtige Spiel in der Landkost Arena hätte gut und gerne auch anders herum ausgehen können. Den ersten Satz dominieren die Gastgeber, im zweiten können die Mannen um den wieder einsatzbereiten Kapitän Lukas Bauer eine Vorsprung ins Ziel retten: 1:1 heißt es nach Sätzen - da war klar, dass es im dritten Durchgang bereits um eine Menge geht.

Das war auch Max Hauser bewusst, immer wieder feuert der GCDW-Trainer seinen Schützlinge an. Spannend ist es, Punkt um Punkt schaukeln sich beide Mannschaften bis zum Satzfinale hoch. Humberto Machacon gleicht zweimal aus (zum 21:21 und 22:22), Lukas Bauer markiert den 23:23-Ausgleich. Dann tritt Zuspieler Johannes Tille an die Aufschlaglinie - und setzt sein Service ins Netz. Die Gastgeber verwerten gleich den ersten Satzball, weil die WWK Volleys ihre Chance nicht nutzen. Max Hauser fasst zusammen: "Leider hatten wir in den entscheidenden Phasen nicht den nötigen Aufschlagdruck - und bei 23:24 jeweils einen schlechten Sideout."

Denn fast identisch verläuft der vierte Satz. Wieder heißt es 23:23, Alpár Szabó setzt seinen Aufschlag ins Aus. Beim ersten Matchball hat Humberto Machacon den Ausgleich im Blick, doch der Block der Netzhoppers packt zu, Ferdi Tille kann den Abpraller nicht mehr unter Kontrolle bringen - das Spiel ist verloren. "Wir waren etwas glücklos", meinte Max Hauser hinterher. Und die Netzhoppers hatten in Casey Schouten den dominierenden Spieler in ihren Reihen. 30 Punkte erzielte der Diagonalspieler aus Kanada - das nötigte Herrschings Trainer Respekt ab: "Zeitweise war es: er gegen uns - und er hat gewonnen."

Allerdings: "Das Match ist verloren, aber das Saisonziel ist noch da", so Max Hauser. Schließlich rangieren die WWK Volleys (21 Punkte) weiter vor den Netzhoppers (ebenfalls 21, ein Spiel mehr) und Bühl (20). Platz sieben bleibt also weiter in Reichweite, dazu sollten aber nun Punkte beim VCO eingefahren werden. Was in den letzten Jahren eher eine Pflichtaufgabe war, ist diesmal kein Selbstläufer. "Wir müssen jetzt eine gute Leistung zeigen", fordert Herrschings Coach. "Das wird ebenfalls nicht einfach. Die Jungs haben auch enorme Angriffspower."

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