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GCDW "gut genug"

Up_8L8A9298 War mit dem Auftritt im Pokal-Achtelfinale nicht ganz zufrieden: GCDW-Trainer Max Hauser

Die WWK Volleys Herrsching sind im Pokal eine Runde weiter. Am Sonntag gewinnt das Team von Trainer Max Hauser bei Zweitligist TG Mainz-Gonsenheim standesgemäß mit 3:0 (25:23, 25:13, 25:18), tut sich zu Beginn aber schwer.

Zufrieden war GCDW-Coach Max Hauser hinterher nicht ganz, vor allem der erste Durchgang war enger als erwartet. "Es war kein guter Start. Wir haben es im ersten Satz nicht geschafft, die Annahme der Mainzer unter Druck zu setzen." Plötzlich stand es 19:21, höchste Zeit also, dass der GeilsteClubderWelt seine Klasse demonstriert. "Zum Glück haben wir das durch ein, zwei starke Abwehraktionen wieder gedreht", so Hauser. Schließlich trieb in dieser entscheidenden Phase das Publikum die TGM an - 220 Zuschauer waren in die Sporthalle an der Weserstraße gekommen.

Nach gewonnenem ersten Satz taten sich die WWK Volleys dann leichter. Grund dafür war der erhöhte Aufschlagdruck. "Sie haben dann mehr Fehler gemacht", erkannte Max Hauser erleichtert. "Trotzdem war es nicht einfach."

Auf Seiten der Herrschinger durfte Benedikt Sagstetter durchgehend Regie führen, Johannes Tille kam nur zu einem Kurzeinsatz. Sagstetter wurde schließlich auch Gold-MVP, trotzdem erkannte sein Coach noch Luft nach oben. "Er hat phasenweise gut gespielt. Vieles passt allerdings noch nicht zu 100 Prozent, auch in der Abstimmung mit den Mitspielern." Neben Sagstetter durfte in der Mitte Norbert Engemann durchspielen, auch Jonas Kaminski stand die gesamten 73 Minuten auf dem Parkett. Jalen Penrose wurde hingegen geschont, auf der zweiten Mittelblockerposition betrieben Dorde Ilic und Mart van Werkhoven Arbeitsteilung.

Hausers Fazit von der Reise nach Mainz: "Das Team hat eher schwach gespielt, letztlich aber gut und konzentriert genug." Alles in allem ist den Jungs in den Lederhosen der Spagat zwischen Rotation und Abgeklärtheit gelungen - die Achtelfinal-Hürde Mainz ist genommen. Im Viertelfinale, das ergab die Auslosung am Sonntag, müssen die WWK Volleys nach Bühl reisen. Gespielt wird am 20. November um 20 Uhr in der Großsporthalle. Zeitgleich findet dann der Kracher in der Runde der letzten Acht statt: Friedrichshafen empfängt Berlin.

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