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Starke Leistung gegen starke Grizzlys

UP_8L8A9787b_web Zog die Fäden, punktete und wurde MVP: GCDW-Zuspieler und Kapitän Johannes Tille

Die WWK Volleys starten mit einem Dreier in die neue Saison: Das Team von Max Hauser gewinnt am Samstag bei den Helios Grizzlys Giesen mit 3:1 (25:21, 25:18, 17:25, 25:21) und fährt einen "wichtigen Sieg gleich am Anfang" ein, so der zufriedene Trainer.

Vor rund 400 Zuschauern zeigte der GeilsteClubderWelt drei Sätze lang, dass man die abgebrochene Vorsaison nicht umsonst weit oben beendet hat. Coach Max Hauser vertraute in der Volksbank-Arena von Hildesheim in der Hauptsache einem bewährten Team, in dem einzig Luuc van der Ent als Neuling von Beginn an ran durfte. Der Mittelblocker zeigte ein starkes Punktspieldebüt im GCDW-Gewand und war dank seiner Schnellangriffe mit 14 Zählern gleich auf Anhieb bester Scorer der Oberbayern.

Die WWK Volleys dominierten die ersten beiden Sätze gegen "eine sehr starke, athletische Mannschaft" (Hauser). Der GCDW war in wichtigen Phasen stets in der Lage, eine Schippe draufzulegen. In Durchgang eins war es Johannes Tille, der nach dem Zuspiel seines Bruders Ferdinand zum 9:9 ausglich, und das 10:9 per Direktablage nachschob. Zwei Blocks und ein Service-Winner des Kapitäns brachten einen 15:10-Vorsprung, der aber noch nicht reichte. Der für Jori Mantha eingewechselte Jonas Kaminski sorgte dann mit einer starken Aufschlagserie für die Vorentscheidung: beim 20:18 benötigte Herrschings Nummer acht noch die Netzkante zum Service-Winner, das 22:18 besorgte er dann mit einem gezielt langen Aufschlag, der dem Giesener Annahmespieler auf den Fuß fällt. Mit Blick auf die Leistung des Einwechselspielers zeigte sich GCDW-Coach Max Hauser hinterher von der "guten Teamleistung" begeistert. Tim Peter durch den Block hindurch (24:20) und Jori Mantha aus dem Rückraum machten den ersten Satzgewinn der Saison 2020/21 perfekt.  

Satz zwei war noch deutlicher, den entscheidenden Zwischenspurt zieht diesmal Jalen Penrose an, der in kurzer Zeit drei Punkte erzielt. Das 17:13 lassen sich die Jungs in den Lederhosen nicht mehr nehmen und stellen nach dem Rückraum-Angriff von Tim Peter auf 2:0-Sätze. So geht es alledings nicht weiter: Durchgang drei dominieren die Hausherren, auch weil die WWK Volleys in allen Belangen nachlassen. Das 17:25 geht daher in Ordnung, zu erwähnen in dieser Phase ist das Punktspieldebüt von Iven Ferch, der Dorde Ilic auf der Mittelbockerposition eine Pause zum Druchschnaufen ermöglicht.

Nach dem Satzgewinn sind die Gastgeber weiter gut aufgelegt, da braucht es einen Block von Luuc van den Ent sowie zwei Kracher-Aufschläge vom späteren Gold-MVP Johannes Tille, um aus einem 7:10 ein 12:11 zu machen. Allerdings bleibt es bis zum Schluss eng, den Ausschlag geben letztlich die Basis-Elemente des Volleyballspiels: Einen van der Ent-Aufschlag kann die Grizzlys-Annahme nicht kontrollieren, das Spielgerät rauscht an die Hallendecke. Den folgenden ersten Matchball verwandelt Tim Peter sicher zum letztlich verdienten Auftakt-Erfolg. Max Hauser: "In Aufschlag und Annahme waren wir über die gesamte Spielzeit gesehen etwas besser. Ansonsten haben wir bis auf Satz drei wenig Fehler gemacht und immer gute Lösungen gefunden - und ein bisschen besser eingespielt waren wir auch." Drei gute Gründe also für drei wertvolle Punkte gegen einen starken Gegner.

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