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GCDW scheitert an Ausgeglichenheit des VfB

UP_8L8A4258_b_web War tragende Säule beim Gewinn des zweiten Satzes: Herrschings Tim Peter

Wie im Hinspiel heißt es 1:3 gegen Friedrichshafen: Am Mittwoch unterliegen die WWK Volleys beim großen Titelanwärter mit 19:25, 25:22, 18:25 und 22:25. Für Coach Max Hauser "war zumindest der Tiebreak drin". So fährt der GCDW ohne Punkte zurück an den Ammersee.

Letztlich erkannte Herrschings Head Coach Max Hauser die Niederlage gegen den VfB Friedrichshafen neidlos an. "Das Ergbenis ist unter dem Strich verdient. Der VfB hat gut gespielt, gut geblockt und einen sehr guten Diagonalspieler gehabt", so Max Hauser. In dem kurzen Statement stecken viele Zahlen, die am Ende gegen die WWK Volleys sprechen. Dem VfB gelingen laut Statistikbogen elf Blocks, dem GeilstenClubderWelt nur drei. Linus Weber, der junge Diagonale der Gastgeber kommt auf 16 Punkte, ist damit zusammen mit seinem Kollegen Balean erfolgreichster Scorer des Abends. Außerdem sorgt der 21-Jährige für die letzten, entscheidenden Punkte im vierten Satz. Drei starke Aufschläge und ein Rückraumangriff besiegelten die Hoffnungen des Hauser-Teams, etwas Zählbares aus der Zeppelin CAT Halle an der Messe mitzunehmen. Allerdings: Es war nicht allein der spätere MVP Weber, der dem VfB die Tabellenführung zurückbrachte, es war das Kollektiv. Alle Spieler der Startformation punkteten zweistellig - ein Spitzenwert. 

Max Hauser blickte in seiner Nachschau besonders auf die Mittelposition: "Wir hatten in der Mitte etwas Probleme, die Angriffsquote dort war unterdurchschnittlich." Zwar kam das GCDW-Duo Dorde Ilic und Luuc van der Ent zu Beginn der Partie gut in Fahrt, die Wucht ihrer Gegenüber Mote und Fiel konnten sie über die Spielzeit hinweg nicht eindämmen. Trotz des knapp verlorenen ersten Satzes waren die WWK Volleys im zweiten Umlauf gut unterwegs, getragen von einem sicheren Libero Ferdinand Tille und einem gut aufgelegten Tim Peter, der sowohl in Annahme und Angriff kaum einen Fehler produzierte. Der Zwischenstand von 1:1 nach Sätzen war daher leistungsgerecht, allerdings gab es im dritten Durchgang einen Durchhänger zu verdauen. Peter kam nicht mehr durch, wurde in der Folge durch Jori Mantha ersetzt, aber der Satz war bereits nach dem 6:14 verloren. Im vierten Satz ist es dann wieder ausgeglichen, der GCDW liegt sogar lange mit Break voran, scheitert dann aber an Linus Weber. "Mit etwas mehr Glück, wäre dieser Satz drin gewesen", so Hauser. 

Zumindest zwei Dinge bleiben von der Reise an den Bodensee: Die WWK Volleys haben das Zeug dazu, gegen die ganz Großen der Liga mitzuhalten. Und das Team von Max Hauser hat vom VfB Anschauungsunterricht erhalten, wie gut das Element Block-Abwehr gespielt werden kann. VfB-Geschäftsführer Tilo Späth-Westerholt, als Co-Kommentator bei der Übertragung durch sporttotal eingesetzt, stellte diese Kategorie neben der gelungenen Mannschaftsleistung heraus. GCDW-Coach Max Hauser pflichtete bei: "Da können wir uns eine Scheibe abschneiden."  

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