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GCDW mit zu hoher Fehlerquote

UP_WWK_Gie_8L8A3582_b_web Die WWK Volleys (rechts: Luuc van der Ent) hatten gegen Giesen mit MVP Lorenz Karlitzek das Nachsehen

Zum Ende der Marathon-Woche fehlt den WWK Volleys die Energie. Das Team von Trainer Max Hauser muss sich am Samstag in der Nikolaushalle den Helios Grizzlys Giesen mit 0:3 (24:26, 15:25, 20:25) geschlagen geben. 

Dass Giesen gut Volleyball spielen kann, ist spätestens seit dem Pokalkracher vom Mittwoch kein Geheimnis mehr am Ammersee. Daher war es nur folgerichtig, dass die 250 Zuschauer in der Corona-bedingt mit 25 Prozent der Gesamtkapazität ausverkauften Nikolaushalle im ersten Satz einen wahren Schlagabtausch zu sehen bekamen. Beide Teams spielten auf sehr gutem Niveau. Zunächst lag Herrsching hinten (2:5), kam aber schnell auf die Beine. Dorde Ilic, nach der Partie zum Silber-MVP gekürt, hatte eine starke Phase, nachdem er das 3:5 erzielt hatte. Mit gefährlichen Aufschlägen bereitete der GCDW-Mittelblocker seinem Kollegen Samuel Jeanlys den Weg für zwei Blocks in Serie, die zum 7:5 führten. Danach geht es ausgeglichen weiter bis hinein in die entscheidende Schlussphase, in der Herrsching allerdings immer kontern muss. Dem 24:24 folgt ein Fehlaufschlag, ein Schlag ins Aus bedeutet schließlich den Satzverlust. 

Im Anschluss geht nicht mehr viel beim GeilstenClubderWelt. Eine Aufschlagserie von Giesens Stijn van Tilburg brachte die Gastgeber mit 5:10 ins Hintertreffen, selbst eine spektakuläre Annahme im Flug durch Ferdinand Tille konnte das 5:11 nicht verhindern. Irgendwie war der Faden gerissen bei den WWK Volleys. Bezeichnend: Mittelblocker Iven Ferch nimmt einen Aufschlag an, aber keiner seiner Teamkollegen fühlt sich zuständig, den Ball zuzuspielen, 7:15 steht es da bereits. Der zweite Durchgang ist damit entschieden, die Gastgeber lassen ihn mit 15:25 glatt durchlaufen, um, so die Hoffnung, dann im dritten Umlauf durchzustarten. Zwar läuft es nach dem Seitenwechsel wieder besser, aber eine Schwächephase in der Mitte des Satzes bringt den entscheidenden Nachteil. Als Kapitän Tim Peter den Ball zum 15:19 ins Aus setzt, ist es nicht der erste Fehler der WWK Volleys, die vor allem beim Aufschlag nicht mehr den nötigen Druck erzeugen können. Die Abläufe bei den Grizzlys hingegen stimmen, die Gäste spielen konstant und druckvoll weiter. So verwunderte es letztlich nicht, dass Herrsching mit zwei Eigenfehlern die letzten Punkte das Spiels machte - aber eben nicht für sich, sondern für die Niedersachsen. An eine Wiederholung des Tiebreak-Erfolges vom Pokalspiel am Mittwoch war mit dieser Fehlerquote nicht zu denken. Für Giesen war der Sieg in der Nikolaushalle der zweite Saisonerfolg, mit dem sie wieder Anschluss in der Tabelle gefunden haben. Sollte das Team von Trainer Itamar Stein am Sonntag in Haching klar gewinnen, sind die Teams auf den Rängen fünf bis acht wieder sehr eng beisammen. 

Max Hauser stellte nach dem 0:3 in nur 74 Minuten klar: "Zunächst hat Giesen heute einfach sehr gut gespielt." Seinem Team wollte Herrschings Trainer wenig vorwerfen nach dem Marathon von vier Spielen in sieben Tagen. "Vielleicht waren es diese Woche ein paar Sätze zu viel, die wir spielen mussten. Aber wir haben die wichtigen Spiele gewonnen, also bin ich insgesamt zufrieden." Vor allem den Pokalerfolg schätzt Max Hauser als enorm wichtig ein: "Es ist super, dass wir noch dabei sind und die Chance aufs Weiterkommen haben."

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